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VW will Personalvorständin bei Bosch abwerben
Germany🏛️ PolitikMittevor 6 Tagen

VW will Personalvorständin bei Bosch abwerben

Die Ermittlung von Rasch wurde kurzfristig von der Tagesordnung genommen, da die Diskussion um das Sparpaket emotional geworden war. Beide Unternehmen, Volkswagen und Bosch, haben sich auf Anfrage nicht zur Stellungnahme geäußert.

Volkswagen hat Erika Rasch, derzeit Leiterin der Personalabteilung des Automobilzulieferers Bosch, als seine bevorzugte Kandidatin für die Rolle des Personalchefs identifiziert, so drei mit der Situation vertraute Personen. Die Entscheidung kommt nach mehr als einem Jahr der Suche nach einem Nachfolger für Gunnar Kilian, der im Juli letzten Jahres von der Position zurücktrat. Die endgültige Genehmigung für Raschs Ernennung muss noch bestätigt werden. Die Vakanz in der Personalabteilung hat den Verwaltungsrat seit über einem Jahr ohne Führungskraft gelassen. Frühere Versuche, einen Nachfolger zu ernennen, waren aufgrund von Meinungsverschiedenheiten zwischen den Aktionären und dem Betriebsrat gescheitert.

Nach Angaben einer betroffenen Person sind Raschs Erfahrungen im Automobilbereich und ihr hohes Ansehen in der Branche eine geeignete Wahl. Bosch ist einer der größten Automobilzulieferer der Welt. Viele Mitarbeiter im Volkswagen-Konzern sehen die längere Abwesenheit eines Personalleiters als ein negatives Zeichen. Mit möglichen weiteren Kürzungen der Belegschaft muss das Unternehmen jemanden haben, der in der Lage ist, die Personalfunktion effektiv zu verwalten, sagte eine leitende Quelle.

Der Vorstand unter der Leitung von CEO Oliver Blume hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 bis zu 55.000 bis 70.000 zusätzliche Arbeitsplätze zu reduzieren, über die bereits genehmigte Reduktion von 50.000 Stellen hinaus. Darüber hinaus sollen vier Werke in Emden, Hannover, Neckarsulm und Zwickau geschlossen werden, was weitere 40.000 Arbeiter betrifft. Ursprünglich sollte die Ernennung von Rasch während der Sitzung entschieden werden. Das Thema wurde jedoch aufgrund der angespannten Atmosphäre um die vorgeschlagenen Kostensenkungsmaßnahmen nach Angaben der Beteiligten kurzfristig von der Tagesordnung gestrichen. Trotzdem gilt Rasch weiterhin als eine tragfähige Lösung. Die bevorstehende Aufgabe ist komplex und erfordert langfristiges Engagement und erhebliche finanzielle Investitionen.

Es ist weder einfach noch leicht, aber es ist notwendig. Die Unterstützung für CORRECTIV wird gebeten, die investigativen Berichte und Analysen das ganze Jahr über fortzusetzen. Volkswagen und Bosch lehnten es ab, sich zu den Berichten zu äußern. CORRECTIV bietet tägliche Einblicke in die Machtdynamik und Fälle von Missbrauch, während auch Momente und Personen hervorgehoben werden, die zeigen, wie sich die Gesellschaft verbessern kann. Abonnenten stimmen der Datenverarbeitung gemäß der Datenschutzrichtlinie zu.

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1 Berichte

CORRECTIV logoCORRECTIVUnabhängigMitteFaktentreue 95Objektivität 85vor 6 Tagen
VW will Personalvorständin bei Bosch abwerben

Die Ermittlung von Rasch wurde kurzfristig von der Tagesordnung genommen, da die Diskussion um das Sparpaket emotional geworden war. Beide Unternehmen, Volkswagen und Bosch, haben sich auf Anfrage nicht zur Stellungnahme geäußert.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Die Berichterstattung bleibt sachlich und präsentiert Fakten ohne klare politische Einflußnahme.

Warum Faktentreue (95): The article provides specific details about Erika Rasch being considered for the position at Volkswagen, citing three informed sources. It also mentions the vacancy since Gunnar Kilian’s departure and the shareholder and works council disagreements. The information aligns with the cross-source conse

Warum Objektivität (85): The article presents the situation objectively, using neutral language and reporting on multiple perspectives including employee concerns and management plans. However, it does include some contextual commentary such as 'schlechtes Zeichen' which slightly introduces an evaluative tone.

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