Nach Angaben von Oxford Economics dürften die Lebensmittelpreise in Slowenien in diesem Jahr um 11,8% und im nächsten Jahr um weitere 4,8% steigen. Der Anstieg wird sich in erster Linie auf Getreide, Obst, Gemüse und Milchprodukte auswirken, wodurch Brot, Käse, Öl und Wein teurer werden, während die Fleischpreise wahrscheinlich keine signifikanten Anstiege verzeichnen werden. Dies folgt auf eine Verringerung der weltweiten Weizenproduktion aufgrund extremer Hitzewellen in ganz Europa, die durch höhere Inputkosten durch Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sowie die Blockade der Straße von Hormuz verschlimmert wurden. Die weltweiten Dieselkraftstoffpreise waren im Juli um 36% höher als im Vorjahr, teilweise aufgrund von Störungen in der Straße, während die Düngemittelpreise in diesem Jahr voraussichtlich um 22% steigen werden. Die Organisation für Ernährung und Landwirtschaft berichtete im vergangenen Monat über einen Anstieg der weltweiten Lebensmittelpreise, wobei die Getreidepreise um 6,9% und die Pflanzenölpreise um 17,3% steigen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wirtschaftliche Prognosen und die Reaktionen der Regierung auf steigende Lebensmittelpreise, ohne offen eine politische Seite zu begünstigen.





