Microsoft-Alternative: openDesk tauglich für den Ernstfall
Die deutsche Rentenversicherung und die Bundesagentur für Arbeit testeten openDesk, eine Open-Source-Alternative zu Microsoft, als Notfall-Arbeitsumgebung in einem Projekt mit dem Namen "Cloud-basierte Kommunikation für kritische Infrastruktur" (CKKI). Das Projekt zielte darauf ab, einen voll funktionsfähigen Notfall-Arbeitsbereich zu schaffen, der unabhängig von der primären IT-Infrastruktur ist. Vier Organisationen, darunter die IT-Dienstleister Bitmarck und BG-Phoenics, installierten separate OpenDesk-Instanzen auf verschiedenen Cloud-Infrastrukturen und testeten ihre Interoperabilität in verschiedenen Szenarien mit Cloud-Anbietern wie Ionos, Stackit und T-Systems. Die Tests beinhalteten die Bewertung der Funktionalität von Filesharing, Chat, E-Mail, Video und Video unter realen Bedingungen, was als erfolgreich erachtet wurde. Matthias Flügge, Direktor der deutschen Rentenversicherung, betonte die Bedeutung einer sicheren Kommunikation während der Krisen und stellte fest, dass Open-Source-Lösungen wie OpenDesk über die EU-Infrastrukturen repräsentieren.
Anfang Januar 2026 blieben etwa 50.000 Haushalte in Berlin während eines plötzlichen Stromausfalls ohne Strom. Der Vorfall weckte Bedenken über die Vorbereitung Deutschlands auf solche Notfälle und löste Diskussionen zwischen Beamten, Energieexperten und betroffenen Bewohnern aus. Unter ihnen war Michael Zeebe, ein älterer Bewohner eines Pflegeheims in Berlin, der zuvor als Feuerwehrmann gedient hatte.
"Ich hatte das Radio zur richtigen Zeit bereit", erklärte er und betonte seine Bedeutung für die Aufrechterhaltung der Kommunikation während der Krise. Der Stromausfall störte die wesentlichen Dienste im Heinrich- und Margarete-Grüber-Haus, in dem Zeebe wohnt. Die Kommunikationssysteme scheiterten vollständig, mit Mobilfunknetzen und internen Anrufgeräten, die nutzlos geworden waren. Auf dem Höhepunkt des Ausfalls gab es keinen Strom, was die Bewohner dazu zwang, in ihren Zimmern zu bleiben, weil sie Gefahr hatten zu fallen. Die Mitarbeiter mussten zusätzliche Runden durchführen, um die Situation zu überwachen. Trotz dieser Herausforderungen stellte Einrichtungsleiterin Anja Gesicker fest, dass sich die Panik nicht ausbreitete.
Die meisten Bewohner blieben im Bett, obwohl sie mit Unbehagen von der Kälte konfrontiert waren, da auch die Heizsysteme nicht funktionierten. Die Behörden schrieben den Stromausfall später einer Sabotageakte einer Gruppe namens "Vulkangruppe" zu, die von der deutschen Geheimdienstagentur Verfassungsschutz mit linksextremen Kreisen in Verbindung gebracht wurde. Als Reaktion darauf arbeitet die Bundesnetzagentur mit Interessengruppen des Energiesektors zusammen, um die Sicherheit des Stromnetzes zu verbessern. Markus Doll, Leiter der Abteilung für Einrichtungen und Netzbetrieb der Agentur, skizzierte Maßnahmen wie die Installation größerer Zäune um Umspannwerke und die Implementierung von Überwachung an gefährdeten Stellen.
Der Generaldirektor des Übertragungsnetzbetreibers Amprion, Hendrik Neumann, bekräftigte diese Auffassung. Er räumte ein, dass eine 100-prozentige Garantie gegen Ausfälle unerreichbar ist, lobte aber Deutschlands hohe Versorgungssicherheit. Neumann betonte die Integration des Landes in das europäische Supernetz, das er als das größte Stromnetz der Welt bezeichnete. "Große Störungen sind sehr selten und unwahrscheinlich", erklärte er und unterstrich das Vertrauen in die Widerstandsfähigkeit des Systems.
Nach Angaben der Bundesnetzagentur gab es im Jahr 2024 769 Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen - ein Anstieg von 43 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Markus Doll warnte, dass dieser Trend wahrscheinlich anhalten wird. Dr. Rolf von Uslar, Allgemeinmediziner der Bundeswehr, wies auf Russland als Hauptquelle dieser Angriffe hin und beschrieb sie als Teil einer systematischen Bemühung, Schwachstellen in den deutschen Systemen zu testen. Um Risiken abzumildern, hat Amprion Schritte unternommen, um seine IT-Systeme zu sichern, indem sie von externen Internetzugang isoliert werden. Sollte jedoch ein weit verbreiteter Blackout auftreten, wird die Rolle von Kraftwerken mit Black-Start-Cap entscheidend.
Die Bundesnetzagentur berichtet, daß Deutschland derzeit 174 solcher Anlagen betreibt, die im Falle von Ausfällen in großem Umfang eine wichtige Sicherungskapazität bieten.
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Der Artikel behandelt die Vorbereitungen für mögliche Stromausfälle in Deutschland und hebt einen Stromausfall im Januar 2026 in Berlin hervor, der rund 50.000 Haushalte betraf. Er zeigt die Erfahrungen von Bewohnern eines Pflegeheims, in dem Kommunikationssysteme ausfielen, die Heizung nicht verfügbar war und das Personal die Überwachung erhöhen musste. Der Vorfall ist mit einer mutmaßlichen Sabotage durch eine Gruppe namens "Vulkangruppe" verbunden, die mit linkem Extremismus in Verbindung steht. Experten der Bundesnetzagentur und des Energiesektors schlagen Maßnahmen wie erhöhte Sicherheit an Umspannwerken vor, erkennen aber die Unmöglichkeit eines vollständigen Schutzes an. Der Artikel stellt auch einen Anstieg von Cyberangriffen auf kritische Infrastrukturen fest, mit einem Anstieg von 43% solcher Angriffe im Jahr 2024.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel befasst sich zwar mit Cybersicherheitsbedrohungen und politischen Gruppen (z. B. "Vulkangruppe"), stellt jedoch Informationen objektiv dar, ohne offen eine politische Haltung zu bevorzugen.
Warum Faktentreue (85): The article reports on a real power outage in Berlin affecting around 50,000 households in early 2026, citing specific details from a local care home. It references a named group 'Vulkangruppe' linked to left-wing extremism by the Verfassungsschutz, which aligns with known intelligence agency report
Warum Objektivität (75): The article maintains a generally neutral tone but uses emotionally charged language such as 'Panik sei nicht ausgebrochen' and emphasizes the vulnerability of elderly residents, which may subtly highlight the severity of the situation. While factual, it frames the incident through the perspective o
Die deutsche Rentenversicherung und die Bundesagentur für Arbeit testeten openDesk, eine Open-Source-Alternative zu Microsoft, als Notfall-Arbeitsumgebung in einem Projekt mit dem Namen "Cloud-basierte Kommunikation für kritische Infrastruktur" (CKKI). Das Projekt zielte darauf ab, einen voll funktionsfähigen Notfall-Arbeitsbereich zu schaffen, der unabhängig von der primären IT-Infrastruktur ist. Vier Organisationen, darunter die IT-Dienstleister Bitmarck und BG-Phoenics, installierten separate OpenDesk-Instanzen auf verschiedenen Cloud-Infrastrukturen und testeten ihre Interoperabilität in verschiedenen Szenarien mit Cloud-Anbietern wie Ionos, Stackit und T-Systems. Die Tests beinhalteten die Bewertung der Funktionalität von Filesharing, Chat, E-Mail, Video und Video unter realen Bedingungen, was als erfolgreich erachtet wurde. Matthias Flügge, Direktor der deutschen Rentenversicherung, betonte die Bedeutung einer sicheren Kommunikation während der Krisen und stellte fest, dass Open-Source-Lösungen wie OpenDesk über die EU-Infrastrukturen repräsentieren.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Einschätzung von openDesk als praktikable Alternative zu Microsoft-Produkten im Kontext kritischer Infrastrukturen.
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