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„Schutz kritischer Infrastruktur“: Auch Brandenburg will Informationszugang einschränken
Germany🏛️ PolitikKonservativÜbersehen von Progressivenvor 12 Tagen

„Schutz kritischer Infrastruktur“: Auch Brandenburg will Informationszugang einschränken

Die Landesregierung Brandenburgs plant die Änderung ihres Gesetzes über den Zugang zu amtlichen Dokumenten (AIG), das derzeit das Recht der Bürger auf Zugang zu öffentlichen Aufzeichnungen garantiert, es sei denn, es bestehen überwiegende öffentliche oder private Interessen. Ein Sprecher des Innenministeriums bestätigte, dass sie an einem Gesetzentwurf arbeiten, der dem Ansatz Berlins ähnlich ist und es den Behörden ermöglicht, Informationsanfragen unter dem Deckmantel des Schutzes kritischer Infrastrukturen abzulehnen. Dies folgt einem breiteren nationalen Trend, bei dem andere Staaten wie Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen ähnliche Vorschläge unter Berufung auf Sicherheitsbedenken und bürokratische Effizienz vorgelegt haben. Kritiker, darunter Juristen von FragDenStaat und der Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (BfDI), argumentieren, dass diese Maßnahmen die Transparenz und die demokratische Rechenschaftspflicht untergraben und sie zu einem Überschreiten der Exekutive führen.

Die Regierung des Landes Brandenburg hat Pläne zur Änderung ihres Gesetzes über den Zugang zu amtlichen Dokumenten (AIG) angekündigt, das den Bürgern derzeit das Recht auf Einsicht in öffentliche Aufzeichnungen garantiert, es sei denn, es bestehen überwiegende öffentliche oder private Interessen dagegen.

Die vorgeschlagenen Änderungen würden dem Bundesstaat eine größere Flexibilität bei der Reaktion auf wahrgenommene Risiken wie Cyberangriffe oder andere Formen der Störung wesentlicher Dienste ermöglichen.

Zu diesen gehören Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen, die alle Bedenken hinsichtlich Sicherheit und Verwaltungseffizienz als Rechtfertigung anführen. Im Juli enthüllte die Bundesregierung Pläne, das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) erheblich zu beschneiden.

Mehr als 130 Organisationen haben auch ihren Widerstand geäußert, darunter auch einige innerhalb der Regierungspartei selbst. SPD-Mitglieder haben Berichten zufolge ihre Abneigung geäußert, die Erosion bestehender Transparenzstandards zu unterstützen. Juristische Experten und Verfechter der bürgerlichen Freiheiten haben Alarm über die Auswirkungen dieser Entwicklungen erhoben. Philipp Schönberger und Hannah Vos von FragDenStaat argumentieren, dass die Verknüpfung von Transparenzbeschränkungen mit abstrakten Sicherheitsbedenken in erster Linie dazu dient, die Exekutive vor der öffentlichen Kontrolle zu schützen. Sie warnen davor, dass solche Maßnahmen die demokratische Rechenschaftspflicht untergraben könnten.

Professorin Louisa Specht-Riemenschneider, Leiterin des Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (BfDI), hat ebenfalls erklärt, dass umfassende Beschränkungen des Informationszugangs weniger Demokratie schaffen, als sie versprechen. Sie betonte, dass wahre Sicherheit mit Offenheit und öffentlicher Aufsicht ausgeglichen werden muss.

In diesem Fall geht es um einen Antrag auf Zugang zu Dokumenten der AIG, der aufzeigt, wie selbst lokale Institutionen zu Zielen verstärkter Geheimhaltung werden können. Kritiker befürchten, dass der Trend zur Opacität einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen könnte, insbesondere wenn er zu einer breiteren Erosion demokratischer Normen führt.

Manfred Brandt, ein Vertreter einer der betroffenen Gruppen, bezeichnete die Aufnahme einer Übergangsklausel in das überarbeitete Gesetz als "Falsches Spiel" und argumentierte, dass es die erste Phase des Referendumprozesses unfair fördert, während die späteren Phasen neuen Regeln unterliegen.

Die SPD und die Grünen verteidigen die Änderung unter Berufung auf Empfehlungen eines Rechtsexperten, der die Verwendung des Begriffs "juristische Person" anstelle von "juristische Person" vorschlug, um den Umfang der Transparenzanforderungen zu klären.

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2 Berichte

netzpolitik.org logonetzpolitik.orgUnabhängigKonservativFaktentreue 85Objektivität 70vor 15 Tagen
„Schutz kritischer Infrastruktur“: Auch Brandenburg will Informationszugang einschränken

Die Landesregierung Brandenburgs plant die Änderung ihres Gesetzes über den Zugang zu amtlichen Dokumenten (AIG), das derzeit das Recht der Bürger auf Zugang zu öffentlichen Aufzeichnungen garantiert, es sei denn, es bestehen überwiegende öffentliche oder private Interessen. Ein Sprecher des Innenministeriums bestätigte, dass sie an einem Gesetzentwurf arbeiten, der dem Ansatz Berlins ähnlich ist und es den Behörden ermöglicht, Informationsanfragen unter dem Deckmantel des Schutzes kritischer Infrastrukturen abzulehnen. Dies folgt einem breiteren nationalen Trend, bei dem andere Staaten wie Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen ähnliche Vorschläge unter Berufung auf Sicherheitsbedenken und bürokratische Effizienz vorgelegt haben. Kritiker, darunter Juristen von FragDenStaat und der Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (BfDI), argumentieren, dass diese Maßnahmen die Transparenz und die demokratische Rechenschaftspflicht untergraben und sie zu einem Überschreiten der Exekutive führen.

Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel formuliert die vorgeschlagenen Änderungen an der AIG als notwendig für den "Schutz kritischer Infrastrukturen" und entspricht dem breiteren, von Konservativen geführten Trend in mehreren deutschen Bundesländern.

Warum Faktentreue (85): The article accurately reports that Brandenburg’s Landesregierung is working on a draft law to amend the AIG, citing concerns over critical infrastructure protection. It references the broader national trend of reducing transparency rights, including similar efforts by other states like Schleswig-Ho

Warum Objektivität (70): The tone leans slightly towards criticism of the trend toward restricting information freedom, using phrases like 'Schwächung der Informationsfreiheit liegt im Trend' which implies a negative judgment. While the facts are presented neutrally, the framing suggests a concern about the implications of

taz – die tageszeitung logotaz – die tageszeitungUnabhängigKonservativFaktentreue 60Objektivität 55vor 12 Tagen
Volksabstimmung soll reformiert werden: Hamburg will im laufenden Spiel die Regeln ändern

Das Gesetzgebungsorgan Hamburgische Bürgerschaft schlägt Reformen vor, um den Prozess der direkten Demokratie in der Stadt, der Volksgesetzgebung, zu schwächen. Zwei Bürgerinitiativen, "Demokratie schützen faire Volksabstimmungen" und eine andere, die ein Vetorecht für die Bürger fordern, lehnen diese Änderungen ab. Die vorgeschlagenen Reformen würden strengere Regeln für die Finanzierung der Transparenz von Initiativen verhängen, Spenden von außerhalb der EU, von Stiftungen und von politischen Parteien verbieten. Darüber hinaus würden sie den Mitgliedern des Senats erlauben, öffentlich Kommentare zu Initiativen abzugeben, die nach Ansicht der Kritiker das Wählerverhalten beeinflussen könnten. Die Reformen erfolgen nach den jüngsten Referenden zur Klimapolitik und dem gescheiterten Olympischen Gebot, bei dem die regierende Koalition gegen die CDU verlor. Kritiker behaupten, die neuen Maßnahmen richten sich unfair gegen Bürgerinitiativen, indem sie strengere Anforderungen als die für politische Parteien vorsehen.

Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt die vorgeschlagenen Reformen als Versuche, die direkte Demokratie zu untergraben, indem sie restriktive Bedingungen für Bürgerinitiativen auferlegen, wie z. B. die Begrenzung der externen Finanzierung und die Erlaubnis für Senatoren, Initiativen öffentlich zu unterstützen oder zu widersprechen.

Warum Faktentreue (60): This article discusses Hamburg’s plans to reform its Volksgesetzgebung, but it does not reference the AIG or Brandenburg’s legislative process at all. As such, it is unrelated to the primary source document and lacks alignment with the main topic. The content focuses on a different legal issue, maki

Warum Objektivität (55): The article presents a biased narrative against the reform efforts of SPD, Greens, and CDU, suggesting they are undermining democratic processes. Phrases like 'Steine in den Weg werfen' and 'Verschlechterungen' imply a negative stance, indicating a lack of neutrality.

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