Forscher aus Norwegen analysierten nationale Gesundheitsdaten, um das Sterblichkeitsrisiko bei Personen zu beurteilen, die sich trennten, eine unverheiratete Beziehung beendeten oder Witwen wurden. Die Studie, die in BMJ Public Health veröffentlicht wurde, verfolgte drei Gruppen von etwa 20.000 Personen über einen Zeitraum von 1984 bis 2019. Die Teilnehmer wurden in diejenigen eingeteilt, die verheiratet oder in einer unverheirateten Partnerschaft blieben, diejenigen, die sich trennten oder auszogen, und diejenigen, die Witwen wurden. Die Forscher verfolgten die Sterblichkeitsraten bis Januar 2020 und verwendeten statistische Modelle, um zu beurteilen, ob der Verlust einer romantischen Beziehung mit schlechteren Gesundheitsergebnissen verbunden war, einschließlich Tod. Sie fanden heraus, dass Trennung oder Auszug stark mit einer höheren Sterblichkeit im Vergleich zu denen verbunden war, die zusammen blieben, auch nach Berücksichtigung von Faktoren wie Alter, Geschlecht, Lebensstil, selbstberichteter Gesundheit und Gefühlen der Einsamkeit. Witwerigkeit war auch mit einem etwa 14% erhöhten Risiko für vorzeitigen Tod verbunden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel befasst sich mit einer gesundheitsbezogenen Studie, in der die Sterblichkeitsrisiken im Zusammenhang mit Veränderungen des Beziehungsstatus wie Trennung, Scheidung oder Witwerwerwerden analysiert werden.





