Zwei neue sexuelle Übergriffsbeschwerden wurden gegen den französischen Sänger Patrick Bruel eingereicht, eine wegen Vergewaltigung und die andere wegen sexueller Aggression. Die Anschuldigungen stammen laut Berichten mehrerer französischer Medien aus dem Jahr 1994 und 2005. Die Beschwerden wurden von zwei verschiedenen Frauen eingereicht, wobei ihre gesetzlichen Vertreter die Ansprüche gegenüber Le Figaro bestätigten.
Sie arbeitete als Rezeptionistin in einem Luxushotel in Toulouse, wo Bruel während seiner Tourneen häufig übernachtete. Laut ihrem Bericht lud er sie zu einem Konzert und Proben ein. Später schloss sie sich seinem Tour-Team in einer Pizzeria an, wo sie sagt, dass sie keine Bedenken hatte, obwohl ihr seine Jacke angeboten wurde, als ihr kalt wurde. Sie erinnert sich, dass Bruel den ganzen Abend mit einem anderen Musiker geflirtet hatte.
Die zweite Beschwerde betrifft eine amerikanisch-schottische Schauspielerin, die zum Zeitpunkt des Vorfalls 28 Jahre alt war. Es wird behauptet, dass während der Dreharbeiten an einem Film in Rhodos, Griechenland, im Jahr 2005 ein sexueller Übergriff aufgetreten ist. Laut ihrer Aussage schob Bruel sie nach dem Abendessen mit der Crew gegen den Raum zwischen zwei Aufzügen und küsste sie gewaltsam. Sie beschrieb, ihn weggeschubst zu haben und versucht zu haben, ihn davon zu überzeugen, aufzuhören. Sie sagte, sie sei für den Rest des Drehs unangenehm geblieben und habe Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, um es zu vermeiden, mit ihm allein zu sein.
Sie betonten, dass das Justizsystem die einzige Behörde ist, die in der Lage ist, die Wahrheit in diesem Fall zu ermitteln, der stark von der Medienberichterstattung beeinflusst wurde. Der Anwalt fügte hinzu, dass die laufende Publicity rund um den Fall die Angelegenheit weiter kompliziert. Das juristische Team der Angeklagten hat bestätigt, dass die beiden neuen Beschwerden von ihren jeweiligen Anwälten eingereicht wurden, die in Zusammenarbeit mit der Stiftung für Frauen arbeiteten. Diese Juristen stellten fest, dass die Vorfälle möglicherweise außerhalb der Verjährungsfrist liegen, die Opfer jedoch beschlossen haben, die Anklage einzureichen, weil sie glauben, dass die Handlungen ein Verhaltensmuster darstellen, das mehrere Jahrzehnte umfasst.
Die Beteiligung der Stiftung deutet auf eine breitere Anstrengung hin, Opfer sexueller Gewalt zu unterstützen und sicherzustellen, dass ihre Stimmen über formelle rechtliche Kanäle gehört werden.
Der Sprecher betonte auch die Notwendigkeit der Unparteilichkeit bei der Beurteilung der Fakten, da der Fall in den öffentlichen Diskurs und Spekulationen verwickelt ist.
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