Fünf Frauen, die den slowenischen Priester und Mosaikmaler Marko Rupnik des sexuellen und psychischen Missbrauchs beschuldigen, haben den Vatikan für seine mangelnde Transparenz bei der Behandlung ihres Falles kritisiert. Der Vatikan schloss den Fall ursprünglich 2022 aufgrund der Verjährungsfrist, aber Papst Franziskus hob diese Einschränkung später auf, um den kanonischen Prozess fortzusetzen. Die Anwältin der Opfer, Laura Sgro, erklärte, dass sie seit der Ernennung von fünf Richtern durch den Vatikan im vergangenen Oktober keine offiziellen Updates erhalten habe. Sie äußerte Frustration über das Fehlen von Kommunikation und betonte, dass die Opfer über das Verfahren durch die Medien und nicht durch die Kirche erfahren hätten. Der Vatikan hat Berichte, dass Rupnik freigesprochen wurde, zurückgewiesen und erklärt, dass der Fall noch untersucht wird, unter Berufung auf die Notwendigkeit, die Integrität des Prozesses zu schützen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): In dem Artikel werden sowohl die Bedenken der Opfer hinsichtlich der mangelnden Transparenz des Vatikans als auch die offizielle Haltung des Vatikans dargestellt, wonach der Fall noch untersucht wird.





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