In Kiew kam es zu einem gewaltsamen Schusswechsel zwischen Mitgliedern der beiden wichtigsten Geheimdienste der Ukraine, dem Staatssicherheitsdienst (SBU) und der Hauptgeheimdienstdirektion (HUR). Der Vorfall ereignete sich während einer Untersuchung über angebliche russische Verschwörungen gegen einen russischen Freiwilligen, Stepan Kaplunov, der angeblich von unbekannten Personen entführt wurde. Beide Agenturen gaben widersprüchliche Berichte vor: Die SBU behauptete, sie seien von "einer der Verteidigungskräfte der Ukraine" angegriffen worden, während sie Ermittlungen im Zusammenhang mit einem angeblichen russischen Terroranschlag durchführten, während der Kommandeur der HUR erklärte, dass SBU-Agenten unbewaffnetes HUR-Personal nach der Festnahme von Kaplunov überfallen und erschossen hätten. Drei HUR-Mitglieder wurden verletzt, zwei davon schwer, so Kaplunovs Anwalt.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt den Vorfall als Konflikt innerhalb des ukrainischen Sicherheitsapparats und betont die Aktionen der SBU gegen HUR, was mit einer Erzählung übereinstimmt, die die Methoden der SBU kritisiert.






