Der zweite stellvertretende Außenminister Südkoreas, Kim Jina, traf sich mit dem Generaldirektor des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes (IKRK), Pierre Krahenbuhl, um die Zusammenarbeit bei der Achtung der Wünsche zweier in der Ukraine gefangener nordkoreanischer Soldaten zu erörtern. Die Soldaten, die während des Kampfes gegen die Ukraine in der russischen Region Kursk inhaftiert waren, haben den Wunsch geäußert, nach Südkorea umgesiedelt zu werden. Kim betonte die Bereitschaft Seuls, sie zu akzeptieren, wenn sie dies wünschen, unter Berufung auf das Prinzip der Nichtzurückweisung nach internationalem Recht. Das Treffen konzentrierte sich auf die Verbesserung der bilateralen Zusammenarbeit mit dem IKRK bei der Bewältigung humanitärer Krisen und der Wahrung des humanitären Völkerrechts. Krahenbuhl erkannte die finanzielle Unterstützung Südkoreas an und forderte eine weitere Zusammenarbeit bei der Stärkung globaler humanitärker Standards.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet eine ausgewogene Darstellung des diplomatischen Engagements zwischen Südkorea und dem IKRK in Bezug auf die Rückführung nordkoreanischer Soldaten.






