Der Artikel beschreibt die laufenden Sanierungsarbeiten am Fluss Spöl im Schweizerischen Nationalpark, wo vor zehn Jahren bei Bauarbeiten giftige PCB-Chemikalien in das Wasser gelangen. Die Kontamination entstand durch eine Lackierung am Dammplatz Punt dal Gall im Kanton Graubünden. Nach jahrelangen Verhandlungen und teilweisen Reinigungen wurde innerhalb des Naturschutzgebietes eine einzigartige Baustelle eingerichtet. Die Arbeiter entfernen jetzt kontaminierte Sedimente aus einem drei Kilometer langen Teil des Flusses, wobei etwa 12.000 Forellenfisch umgesiedelt werden. Über 37.000 Tonnen Sediment, darunter 10.000 Tonnen PCB-kontaminiertes Feinmaterial, werden entfernt und entsorgt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine sachliche Darstellung der Bemühungen zur Sanierung der Umwelt ohne offensichtlichen ideologischen Rahmen.



