Vertreter der rivalisierenden Regierungen im Westen und Osten Libyens haben laut Berichten der Vereinten Nationen eine Vereinbarung unterzeichnet, die den Weg für Parlaments- und Präsidentschaftswahlen innerhalb von 24 Monaten unter einer einzigen Regierung und einheitlichen nationalen Institutionen ebnen soll. Die UN-Unterstützungsmission in Libyen bezeichnete dies als einen wichtigen Schritt zur Förderung des politischen Prozesses und zur Schaffung von Bedingungen für nationale Wahlen. Seit dem Sturz des langjährigen Führers Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 ist Libyen geteilt, wobei die von den Vereinten Nationen anerkannte Regierung in Tripolis unter Führung von Premierminister Abdel Hamid Dbaiba sitzt, während der Osten und der Süden von General Khalifa Haftar und seinen Verbündeten kontrolliert werden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die Entwicklung eines Abkommens zwischen rivalisierenden Fraktionen in Libyen vor, das darauf abzielt, Wahlen auf neutrale Weise abzuhalten, wobei die UNO als Quelle zitiert wird.



