In diesem Artikel wird die schlechte Leistung Sloweniens bei der Umsetzung von Hochwasserschutzprojekten, die mit Geldern der Europäischen Union finanziert werden, diskutiert. Von 54 geplanten Projekten im Rahmen des EU-Wiederherstellungsplans sind nur 14 abgeschlossen worden, was nur 17% der zugewiesenen Mittel entspricht. Der Direktor des slowenischen Wasseramts, Roman Kramer, räumte ein, dass das Land erhebliche Chancen für schnellere Verbesserungen der Hochwasserschutzsicherheit verpasst hat. Celje sticht jedoch als Ausnahme heraus und hat mehrere Großprojekte erfolgreich abgeschlossen, darunter eine neue Brücke über den Fluss Savinja, die 17 Millionen Euro kostete und die Flussregulierung und Infrastrukturverbesserungen beinhaltete. Trotz dieser Erfolge bleiben systemische Probleme beim Zugang zu EU-Fonds bestehen, so Umwelt- und Raumplanungsministerin Polona Rifelj.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel betont zwar, dass Slowenien die EU-Mittel für den Hochwasserschutz nicht wirksam einsetzt, kritisiert jedoch weder die Regierung noch die politischen Parteien offen.






