Die philippinische Regierung hat im Rahmen ihrer ProGRESS-Initiative einen umstrittenen Steuervorschlag vorgelegt, der darauf abzielt, die Einkommensteuern zu senken und gleichzeitig die Verbrauchsteuern auf gesüßte Getränke zu erhöhen. Der Plan zielt darauf ab, das verfügbare Einkommen der Bürger zu steigern, indem er die Schwelle für die Befreiung von der Einkommensteuer auf 350.000 P erhöht, führt aber auch starke Steigerungen bei zuckerhaltigen Getränken ein. Gemäß dem Vorschlag wird die Verbrauchsteuer auf Getränke mit Zucker oder anderen bedeckten Süßstoffen von 6 auf 20 P pro Liter steigen, während diejenigen, die Maissirup mit hohem Fructosegehalt verwenden, mit einer noch stärkeren Erhöhung von 12 auf 40 P pro Liter konfrontiert werden.
Diese Anpassungen stellen eine Steigerung der Verbrauchsteuersätze um 233% dar, was bedeutet, dass die Regierung den aktuellen Betrag für jeden steuerpflichtigen Liter um das Dreifache erhöhen würde.
Das Kernproblem liegt darin, zu bestimmen, wer letztendlich die zusätzlichen P14 oder P28 pro Liter in Verbrauchsteuern aufnimmt, ob es sich um Unternehmen, Hersteller oder Endverbraucher handelt. Die vorgeschlagene Steuererhöhung spiegelt vergangene Politiken wider, wie das im Jahr 2018 umgesetzte TRAIN-Gesetz, das ähnliche Verbrauchsteuern auf gesüßte Getränke einführte. 6% in Sari-Sari-Läden innerhalb eines Monats nach der Umsetzung. 6%. 7% im selben Zeitraum. Die Unternehmen reagierten, indem sie ihre Strategien anpassten, einschließlich der Neuformulierung von Produkten, um die Abhängigkeit von besteuerten Zutaten zu verringern.
Diese historischen Trends deuten darauf hin, dass der aktuelle Vorschlag eine ähnliche Entwicklung verfolgen könnte. Mit den neuen Verbrauchsteuersätzen könnten die Kosten für eine zweiliterige Flasche eines qualifizierten Getränks deutlich steigen. Bei dem aktuellen P6-Satz würde ein zweiliteriges Getränk eine Verbrauchsteuer von P12 entstehen. Nach den neuen Regeln würde diese Zahl auf P40 steigen, was einer Erhöhung von P28 entspricht. Für Getränke mit Maissirup mit hohem Fructosegehalt würde die Verbrauchsteuer auf P80 auf P24 für dasselbe Volumen steigen, was die Steuerlast um P56 erhöht. Diese Zahlen führen zwar nicht unbedingt direkt zu Preiserhöhungen im Einzelhandel, aber Branchenexperten warnen davor, dass Hersteller möglicherweise Schwierigkeiten haben, die zusätzlichen Kosten zu absorbieren, ohne sie an die Verbraucher weiterzugeben.
Die möglichen Auswirkungen der Steueränderungen erstrecken sich über die einzelnen Einkäufe hinaus. Die Getränkelieferkette umfasst mehrere Interessengruppen, darunter Hersteller, Händler, Einzelhändler und Verbraucher. Jede Erhöhung der Verbrauchsteuern an einem Punkt der Kette könnte zu Anpassungen im gesamten System führen. Einige Unternehmen könnten sich entscheiden, Produkte neu zu formulieren, Verpackungsgrößen anzupassen oder Produktionsmethoden zu ändern, um den finanziellen Druck zu minimieren. Andere können einfach die Preise erhöhen, was zu reduzierten Verbraucherausgaben für nicht wesentliche Gegenstände führt. In beiden Fällen bleibt der endgültige Einfluss auf die Haushaltsausgaben unsicher.
Die Debatte um das ProGRESS-Steuerpaket hebt breitere wirtschaftliche und soziale Überlegungen hervor. Obwohl es eine anerkannte öffentliche Gesundheitshilfe für die Besteuerung zuckerhaltiger Getränke gibt, scheint der aktuelle Vorschlag die fiskalische Erholung über langfristige Wellnessziele zu priorisieren. Kritiker argumentieren, dass der Politik keine Transparenz hinsichtlich ihrer allgemeinen Auswirkungen auf die Haushalte fehlt. Sie betonen die Notwendigkeit, dass das Finanzministerium detaillierte Analysen veröffentlicht, die zeigen, wie die kombinierte Wirkung von Einkommensteuersenkungen und Erhöhungen der Getränkesteuer die tatsächliche Kaufkraft der gewöhnlichen Filipinos beeinflussen wird. Ohne solche Klarheit bleibt die Wirksamkeit der Politik und ihre Fairness der Interpretation offen.
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