Nach Angaben der slowenischen Rettungs- und Schutzbehörde hat die Feuerwehr den Waldbrand auf dem Bovški-Hügel erfolgreich unter Kontrolle gebracht. Der Brand, der am Donnerstagabend in der Nähe von Planje auf dem Bovški-Hügel ausgebrochen ist, wurde auf etwa 12 Hektar lokalisiert. Mehr als 108 Feuerwehrleute aus sieben Feuerwehrgruppen, darunter Bovec, Tolmin, Kranjska Gora, Cerkno, Idrija, Kokra und Cerklje, wurden heute eingesetzt.
Mit Hilfe des Bled-Bohinj-Feuerwehrdienstes wurde Wasser aus dem Bled-Bohinj-See gezogen. Flugzeuge, darunter Lufttraktoren und ein Militärhubschrauber, wurden eingesetzt, wobei die Lufttraktoren 66.000 Liter Wasser über 22 Tropfen und der Hubschrauber 64.000 Liter in 38 Tropfen abwarfen. Igor Hrastnik von der nationalen Luftfeuerwehr-Einheit sagte TV Slowenien, dass in den letzten zwei Tagen über 260.000 Liter Wasser abgeworfen worden seien.
Die Behörden haben die Besucher erneut aufgefordert, am Sonntag den nördlichen Teil des Bohinj-Sees zu meiden. Am Sonntag werden neue Ressourcen erwartet, darunter 90 Feuerwehrleute aus der Nordküste und den Regionen Ober-Karnigola, zusammen mit fortgesetzten Luftangriffen. Uroš Kemper, Leiter der Feuerwehr, erklärte, dass die Unterdrückung wahrscheinlich bis zum ersten Regen andauern würde. Trotz der Bemühungen bleiben neue unterirdische Brände eine Herausforderung, die das größte Risiko durch fallende Felsen und Wurzeln darstellen, die das Feuer ausbreiten könnten.
Der Ministerpräsident Janez Janša dankte den Feuerwehrleuten, dem Zivilschutz und den slowenischen Streitkräften in den sozialen Medien für ihre unermüdliche Arbeit bei der Bekämpfung des Feuers in schwierigem Berggebiet, auch wenn es keine starken Regenfälle gab. Beamte, darunter der Direktor des Zivilschutzes Srečko Šestan, der stellvertretende Chef des slowenischen Feuerwehrdienstes Marko Adamič und der Bürgermeister von Bovec Valter Mlekuž, besuchten heute den Standort und bestätigten die laufenden Bemühungen und die Planung weiterer Maßnahmen. Die Feuerwehrleute überwachen das Gebiet weiterhin genau, wobei zusätzliche Teams ankommen, um zu helfen. Die Situation bleibt aktiv und erfordert nachhaltige Aufmerksamkeit.
Obwohl das Feuer unter Kontrolle gebracht wurde, besteht die Bedrohung weiterhin, und die Behörden raten sowohl den Bewohnern als auch den Besuchern zur Vorsicht.
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