Von 1. April bis 30. November 2025 führte die Inspektion der Republik Slowenien unter Katja Čoh-Kragolnik eine gezielte Inspektionskampagne mit Schwerpunkt auf der Exposition gegenüber gefährlichen Chemikalien, insbesondere Karzinogenen, Mutagenen und Reprotoxinen, in Krankenhäusern durch. Die Inspektionen wurden in Pathologieabteilungen durchgeführt, in denen die Arbeitnehmer Formaldehyd ausgesetzt sind. Während dieses Zeitraums führten die Inspektoren 51 Inspektionen durch, erließen 27 Verwaltungsentscheidungen, leiteten acht Disziplinarverfahren ein und erließen fünf Warnungen nach dem Strafgesetzbuch und eine Warnung nach dem Inspektionsgesetzbuch. Die häufigsten Verstöße bezogen sich auf die Unterrichtung der zuständigen Behörde über die Verwendung dieser Substanzen, wobei viele Arbeitgeber die Gesundheits- und Sicherheitsbehörde (SDIR) mindestens 15 Tage vor der Verwendung solcher Substanzen nicht informierten. Weitere Probleme waren unzureichende Risikobewertungen, unzureichende Schulung der Mitarbeiter für den sicheren Umgang und unkorrekte Messpraktiken durch einige führende Unternehmen, die nicht vollständig über die zusätzlichen Bedürfnisse ihrer Kunden informiert waren.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die tatsächlichen Ergebnisse einer offiziellen Inspektionskampagne, ohne offen eine politische Agenda zu fördern.





