Tina Gaber Golob kritisierte öffentlich Premierminister Janez Janša und Abgeordnete Katja Kokot wegen des aktuellen Zustands der tierärztlichen Dienste in Slowenien und beschuldigte sie, trotz laufender gesetzgeberischer Bemühungen systematische Probleme nicht angegangen zu haben.
Der Vorfall hebt ein breiteres Problem hervor: Der bestehende Rechtsrahmen für tierärztliche Dienste gilt weiterhin, obwohl ein Gesetzentwurf zur Reform des Systems noch nicht verabschiedet wurde. Die von Kokot geführte Partei befindet sich noch unter parlamentarischer Überprüfung und soll im September 2026 erneut geprüft werden. Bis dahin bleibt die alte Gesetzgebung in Kraft, die nach Ansicht vieler seit langem nicht in der Lage ist, die Bedürfnisse von Tierhaltern und Viehzüchtern gleichermaßen zu erfüllen. Trotz wiederholter Beschwerden über Mangel an Personal und schlechte Dienstleistungsqualität besteht das derzeitige System weiter und viele haben keinen zuverlässigen Zugang zu rechtzeitiger tierärztlicher Versorgung.
Gaber Golob's Kritik, die zwar auf politische Persönlichkeiten gerichtet ist, spiegelt die Frustration mit einem System wider, das sich trotz jahrelanger Forderung nach Veränderung nicht verbessert hat.
In Križevci wurden fünf Kühe tot aufgefunden, während drei andere in schwerem Schmerz waren, was zu einer Euthanasie führte. Zwei überlebende Rinder wurden aus dem Besitz ihres Besitzers entfernt und in eine vorübergehende Scheune zur ordnungsgemäßen Pflege überführt. Diese Tiere werden an die Fakultät für Veterinärmedizin der Universität Ljubljana zur gründlichen Untersuchung zur Bestimmung der Todesursachen und zur Bewahrung von Beweisen für weitere Gerichtsverfahren geschickt.
Die staatliche Inspektion für Lebensmittelsicherheit, Veterinärdienste und Pflanzenschutz hat eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet und die Einhaltung der geltenden Gesetze und Vorschriften betont. Ein anderer Bericht von Maribor24 beschreibt eine düstere Entdeckung auf einer lokalen Farm, wo Inspektoren die Leichen von fünf verstorbenen Rindern entdeckten, neben drei anderen in kritischem Zustand.
Die Behörden erklärten, dass alle Ergebnisse an der Universität überprüft werden und dass sie die notwendigen Maßnahmen auf der Grundlage der gesammelten Daten und Expertenbewertungen ergreifen würden. In diesem Stadium sind zusätzliche Informationen aufgrund der laufenden Natur der Untersuchung eingeschränkt. Während sich die öffentliche Empörung auf einzelne Politiker konzentriert, liegt die größere Herausforderung in den strukturellen Ineffizienzen innerhalb des Veterinärsektors. Viele argumentieren, dass der Mangel an Investitionen in Infrastruktur, Personal und Ausbildung eine Krise geschaffen hat, die weder die aktuelle noch die vorgeschlagene Politik angemessen angegangen sind.
Da der Gesetzentwurf noch Monate vor der möglichen Verabschiedung liegt, bleibt die unmittelbare Realität unverändert: Das System versagt weiter und die Betroffenen suchen weiterhin nach Antworten.
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