Eine Gruppe unbekannter Personen griff am Mittwochabend den serbischen Filmemacher Stevan Filipović im Zentrum von Belgrad an. Filipović, der für seinen Aktivismus, seine Unterstützung von Studentenprotesten und seine kritische Haltung gegenüber den Behörden bekannt ist, berichtete, dass er eine Gehirnerschütterung erlitt und von Ärzten geraten wurde, sich 14 Tage lang auszuruhen. Laut Filipović entstand der Angriff wahrscheinlich aus seiner Entscheidung, eine Gruppe von Menschen aufzuzeichnen, die ein geschütztes Gebäude im Sezessionsstil aus dem Jahr 1901 beschädigten. Der Vorfall ereignete sich vor Zeugen und Kameras, wobei Filipović beschrieb, dass er mit einem Metallstuhl geschlagen und das Bewusstsein verloren hatte. Er betonte, dass solche Vorfälle seit 35 Jahren regelmäßig auftreten, was ein Muster von Vandalismus auf historische Stätten hervorhebt.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel wird der Angriff als Teil eines breiteren Musters staatlich sanktionierter oder tolerierter Vandalismus gegen das kulturelle Erbe dargestellt, der sich insbesondere gegen Kritiker der regierenden Partei richtet.





