Uttarakhand hat sein gesetzliches Madrassa-Board abgeschafft und alle von Muslimen, Christen, Sikhs, Parsis, Jains und Buddhisten geführten Minderheiten-Bildungseinrichtungen unter einer einzigen Aufsichtsbehörde, der Uttarakhand State Authority for Minority Education, zusammengefasst. Damit ist Uttarakhand der erste Staat in Indien, der diese Änderung umsetzt. Das neue Gesetz, das im August 2025 erlassen wurde, ersetzt die bisherige Gesetzgebung und folgt einem Regierungsangriff auf nicht registrierte Madrasas, der im März 2025 zur Versiegelung von 136 Einrichtungen führte. Die Behörde wird die Curriculum-Entwicklung, die institutionelle Anerkennung und die Bildungsstandards überwachen und verlangen, dass die Einrichtungen einen zweistufigen Akkreditierungsprozess durchlaufen. Die Regierung behauptet, die Reform zielt darauf ab, Bildungsmöglichkeiten zu verbessern und gleichzeitig kulturelle Identitäten zu bewahren.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Politikänderung als neutrale Verwaltungsreform und betont die Absicht der Regierung, die Bildung zu verbessern und gleichzeitig kulturelle Identitäten zu schützen.




