USKOK hat seine Ermittlungen zur Abfallentsorgungsstelle in Senj erweitert, nachdem behauptet wurde, dass das Ehepaar Šincek dort illegal gefährliche Abfälle entsorgt habe. Die Untersuchung wurde zunächst gegen das Ehepaar wegen eines Falles in Benkovac eingeleitet, hat aber nun auch die Deponie in Senj erfasst.
Ein langjähriger Einwohner berichtete, wie er sein ganzes Leben in der Gegend gelebt hat und die Verschlechterung des Naturschutzgebietes in der Nähe der Deponie bemerkt hat. Er beschrieb, wie die Aufräumarbeiten zu einer Katastrophe führten, bei der in großen Mengen Abfälle abgeworfen wurden. Er äußerte Angst um die Gesundheit der in der Nähe lebenden Kinder und erklärte, dass viele von ihnen unter zehn Jahren alt sind und einer möglichen Kontamination ausgesetzt sind. Ein lokaler Arzt aus Gospić bemerkte eine Zunahme von jungen Patienten, bei denen Krebs diagnostiziert wurde, von denen einige ihre Expertise in Anspruch genommen haben.
Sie betonte die Besorgnis der Bewohner, die in der Nähe der Deponie leben, und verwies auf die Möglichkeit einer toxischen Exposition. Sie beschrieb, wie Müllfahrzeuge die Nacht hindurch arbeiten und mehrere Ladungen vor Sonnenaufgang liefern.
Er wies auf Diskrepanzen in den Kapazitätsdaten der Deponie hin und stellte fest, dass die registrierte Kapazität dramatisch von 101.000 Tonnen im Jahr 2019 auf nur 12.500 Tonnen im Jahr 2022 zurückging, ein Unterschied von 88.000 Tonnen über drei Jahre. Bezjak stellte in Frage, was mit diesem fehlenden Abfall passiert sei, was darauf hindeutet, dass er möglicherweise unsachgemäß entsorgt worden sei. Er zitierte auch offizielle Zahlen, die darauf hindeuteten, dass jährlich nur zwischen 3.000 und 3.500 Tonnen Abfall an der Deponie verarbeitet wurden.
Er erklärte, dass die Vereinbarung ursprünglich darauf abzielte, Abfälle mit spezifischen Materialien zu bedecken und Bestimmungen für zusätzliche Schutzmaßnahmen wie Barrieren zur Verhinderung der Erosion enthielt. Laut Tomljanović erfüllte das Unternehmen diese Anforderungen jedoch nicht. Er fügte hinzu, dass derzeit Inspektionen im Gange sind und dass die Gemeinde USKOK um Dokumentation gebeten hat, da die Deponie bald saniert werden soll.
Einige befürchten, dass die fortgesetzte illegale Entsorgung zu schwerwiegenden Folgen für die öffentliche Gesundheit führen könnte, insbesondere für Kinder, die in der Nähe wohnen.
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