Der High Court in Irland hat am 1. September neue Regeln eingeführt, nach denen Anwälte KI-generierte Inhalte überprüfen müssen, bevor sie vor Gericht eingereicht werden. Diese Regeln zielen darauf ab, Probleme wie fabrizierte Rechtsbezüge und ungenaue Fallzusammenfassungen zu verhindern, die in jüngsten gerichtlichen Bedenken hervorgehoben wurden. Anwälte riskieren Sanktionen, einschließlich Kostenbefehle, Zurückweisung von Dokumenten oder Überweisung an Aufsichtsbehörden, wenn sie die Genauigkeit nicht gewährleisten. Die Richtlinien betonen, dass die Verwendung eines anderen KI-Tools zur Überprüfung der Arbeit Anwälte nicht von der Verantwortung entbinden kann. Eidesstattungen, Zeugenaussagen und Sachverständigenberichte erfordern jetzt Erklärungen, dass KI nicht verwendet wurde, um Beweise zu generieren oder zu verändern. Dies folgt auf Fälle, in denen KI-generierte rechtliche Zitate für nicht vorhanden gehalten wurden, was die Richter dazu veranlasst, sich auf nicht verifizierte KI-Ausgänge zu verweisen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über die neuen Vorschriften des Obersten Gerichtshofs über die Nutzung von KI in Gerichtsverfahren. Er beschreibt die Regeln, möglichen Konsequenzen und liefert Beispiele für vergangene Vorfälle, ohne offen die Justiz oder die Juristen zu kritisieren oder zu loben.

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