Das US-Finanzministerium hat mehreren Journalisten die Akkreditierung für das bevorstehende Treffen der G-20-Finanzminister und Zentralbanker in Asheville, North Carolina, verweigert. Reporter der New York Times, des Wall Street Journal und der Bloomberg News wurden nach Angaben ihrer jeweiligen Organisationen ausgeschlossen. Die Entscheidung wurde von Bloomberg News kritisiert, die die Verweigerung als Bedrohung für die Medienfreiheit und Transparenz bezeichnete. Die New York Times beschrieb den Ausschluss als einen Versuch der Regierung, der öffentlichen Aufsicht auszuweichen. Das US-Finanzministerium erklärte, dass es von Medienvertretern erwartet, Informationen im Einklang mit den etablierten journalistischen Standards bereitzustellen. Dieser Vorfall ist Teil eines breiteren Verhaltens des ehemaligen Präsidenten Donald Trump gegen Medien, die er als kritisch oder linksgerichtet empfindet.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel fasst die Aktion des US-Finanzministeriums als Teil einer größeren Kampagne des ehemaligen Präsidenten Trump gegen "linke" Medien ein, was eine konservative Haltung gegenüber der Unabhängigkeit der Medien impliziert.


