Der Vorfall folgte einer französischen Kritik an den USA, die sie mit dem autoritären Nordkorea verglich, was in Washington Wut auslöste. Der Streit entstand aus einer Abstimmung über die Verlängerung des Mandats des UN-Hochkommissars für Menschenrechte Volker Türk, bei der die USA zusammen mit Ländern wie Nordkorea, Nicaragua und Russland gegen die Verlängerung stimmten. Frankreich kritisierte die USA, weil sie ihre Führungsrolle im Bereich der Menschenrechte aufgegeben hatten, was zu einem scharfen Austausch zwischen dem US-Diplomaten Dan Negrea und französischen Beamten führte. Negrea nannte die Bemerkungen "flächige Theatrik" und beschuldigte Frankreich der Heuchelei, indem er behauptete, sie würden Vorträge über Themen halten, die nichts mit internationalem Frieden und Sicherheit zu tun haben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet eine ausgewogene Darstellung des diplomatischen Zusammenstoßes und zitiert sowohl französische Kritik als auch die Widerlegungen der USA, ohne eine der beiden Seiten offen zu begünstigen.





