Die japanische Regierung hat zum ersten Mal seit Jahrzehnten gemeinsam mit den Vereinigten Staaten auf dem Devisenmarkt eingegriffen, um den schwachen Yen zu unterstützen. Finanzminister Satsuki Katayama bestätigte, dass Japan den Yen in Abstimmung mit den USA gekauft hat, um übermäßige Volatilität und unregelmäßige Bewegungen der Währung einzudämmen. Der Yen hat sich kürzlich gegenüber dem US-Dollar deutlich geschwächt und erreichte sein schwächstes Niveau seit etwa 40 Jahren. Während eine schwache Währung die Exporte billiger macht, was der Wirtschaft Japans zugute kommt, erhöht sie auch die Kosten für importierte Waren und reduziert die inländische Kaufkraft. US-Präsident Donald Trump lobte das Eingreifen als Beweis für starke Beziehungen zwischen den USA und Japan und erklärte, dass die USA immer bereit sind, Japan zu helfen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die gemeinsame Intervention Japans und der USA als neutrale wirtschaftliche Maßnahme zur Stabilisierung des Yen.



