Die Vereinigten Staaten erwägen angeblich, die Nominierung von Aurelien Lechevallier als neuer französischer Botschafter in Washington zu verzögern oder zu blockieren, da Frankreich die Menschenrechtsbilanz der USA öffentlich kritisiert. Diese Kritik kam von der französischen Mission bei den Vereinten Nationen in Genf, die in sozialen Medien die USA dafür kritisierte, dass sie gegen die Verlängerung des Mandats des UN-Menschenrechtschefs Volker Turk gestimmt hatten. Die USA äußerten sich enttäuscht über die Äußerungen Frankreichs und nannten sie "unverantwortlich und respektlos", während Frankreich betonte, dass die Differenzen in dieser Angelegenheit ihre breitere Allianz nicht untergraben. Die Spannungen haben sich weiter verschärft, nachdem die US-Delegation eine Sitzung des UN-Sicherheitsrats verließ, bei der Frankreich über die Ukraine sprach. Frankreich legte die erforderlichen Unterlagen für die Ernennung von Lechevallier vor, um ihn bis September zu installieren, aber der diplomatische Prozess steht vor diesen Hindernissen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert beide Perspektiven: die USA äußern ihre Enttäuschung über die Kritik Frankreichs und Frankreich betont, dass Meinungsverschiedenheiten über bestimmte Themen ihre Gesamtbeziehung nicht beeinflussen.




