Die US-Delegation verließ am Montag eine Sitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen während der Rede Frankreichs zur Wiederernennung des UN-Menschenrechtschefs Volker Türk. Die USA protestierten gegen die Äußerungen Frankreichs, die amerikanische Stimmmuster in Bezug auf die Menschenrechte mit denen autoritärer Staaten verglichen, die sich gegen die Verlängerung der Amtszeit von Türk aussprachen. Trotz der Einwände der USA wurde Türk mit starker Unterstützung von 144 Mitgliedsstaaten wieder ernannt, wobei nur 10 Länder sich dagegen aussprachen und 13 sich der Stimme enthalten haben. Die USA gehörten zu denen, die sich der Stimme enthalten haben. Frankreich kritisierte die USA, weil sie sich mit Ländern verbündet, die es als Menschenrechtsverletzer betrachtet, während die USA Frankreich beschuldigten, Menschenrechtsverletzer zu unterstützen und gegenüber demokratischen Nationen respektlos zu sein.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel wird die US-Aktion als Protest gegen die Kritik Frankreichs an der amerikanischen Menschenrechtspolitik dargestellt und Frankreich als eine "nachgiebiger" Haltung dargestellt.





