Die US-amerikanische Oberste Gerichtshofsrichterin Sonia Sotomayor weigerte sich, ein 655,5 Millionen US-Dollar schweres Urteil zu blockieren, das die palästinensischen Behörden verpflichtet, den Opfern von Terroranschlägen in Israel zwischen 2002 und 2004 Schadensersatz zu zahlen. Das Urteil erlaubt es, den Fall trotz der Berufungen der Palästinensischen Autonomiebehörde und der Palästinensischen Befreiungsorganisation fortzusetzen, die argumentieren, dass die finanzielle Belastung die Regierungsdienste im Westjordanland destabilisieren würde. Die Klage beruht auf Angriffen während der Zweiten Intifada, bei denen 33 Menschen getötet und viele weitere verletzt wurden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die rechtlichen Verfahren und Argumente beider Seiten, ohne offen die Kläger oder die palästinensischen Behörden zu begünstigen.





