Der Oberste Gerichtshof der USA hat einen Antrag des ehemaligen Präsidenten Donald Trump abgelehnt, ein 5-Millionen-Dollar-Jury-Urteil gegen ihn in einem Zivilverfahren über Vorwürfe sexuellen Missbrauchs und Verleumdung aufzuheben. Die Entscheidung des Gerichts, die in einer kurzen und unerklärten Anordnung getroffen wurde, bedeutet, dass das Urteil intakt bleibt. Der Fall konzentriert sich auf E. Jean Carroll, eine ehemalige Ratschlagskolumnistin des Elle Magazines, die Trump beschuldigte, sie Mitte der 1990er Jahre in einer Umkleidekabine von Bergdorf Goodman in Manhattan sexuell angegriffen zu haben. Sie behauptete weiter, Trump habe sie diffamiert, als er ihre Vorwürfe im Jahr 2022 zurückwies.
In ihrer Berufung an den Obersten Gerichtshof argumentierte Trumps Rechtsteam, dass das untere Gericht die Aussagen anderer Frauen, die Trump zuvor wegen sexuellen Fehlverhaltens beschuldigt hatten, unangemessen zugelassen habe. Sie behaupteten, dass solche Beweise gegen die Bundesregeln für die Zulässigkeit von Beweisen in Prozessen verstoßen hätten.
Der Fall stammt aus dem Jahr 2019, als Carroll Auszüge aus ihren Memoiren veröffentlichte, in denen die angebliche Übergriffe beschrieben wurden. Zu dieser Zeit leugnete Trump die Behauptungen und behauptete, sie habe sie erfunden, um Aufmerksamkeit zu erregen und von ihrem Buch zu profitieren. Er wiederholte diese Leugnungen im Jahr 2022, als er ihre Vorwürfe als "Falschmeldung" und "Betrug" in den sozialen Medien bezeichnete. Trotz dieser Entlassungen entschied eine Jury im Jahr 2023 zugunsten von Carroll und fand Trump sowohl für den angeblichen sexuellen Missbrauch als auch für die anschließende Verleumdung verantwortlich.
Das Berufungsgericht in Manhattan bestätigte das Urteil im Jahr 2024, unter Berufung auf Beweise wie Trumps Äußerungen auf dem Access Hollywood -Band aus der Präsidentschaftswahlkampagne 2016, auf dem er sich mit seinen sexuellen Eroberungen rühmt. Diese Kommentare wurden als Hinweis auf ein breiteres Verhaltensmuster angesehen, das mit den Vorwürfen gegen ihn übereinstimmte. Als Reaktion auf die Entscheidung des Obersten Gerichts äußerte Trump seine Enttäuschung und kritisierte die Klage als "Fake Case". Er schwor, weiterhin das anzufechten, was er als eine Form von "Weaponization and Lawfare" bezeichnete, die darauf abzielte, ihn persönlich und politisch zu untergraben.
Carrolls Rechtsvertreter hatten den Obersten Gerichtshof aufgefordert, die Zuständigkeit für den Fall abzulehnen, mit dem Argument, dass die Zeugenaussagen anderer Ankläger aufgrund der Ähnlichkeit ihrer Vorwürfe relevant seien. Sie betonten, dass die gerichtlichen Entscheidungen des Prozessrichters mit den in Gerichten landesweit beobachteten Praktiken übereinstimmten.
Über das 5-Millionen-Dollar-Urteil hinaus sicherte sich Carroll nach einem separaten Verleumdungsverfahren einen zusätzlichen Schadensersatz in Höhe von 83,3 Millionen US-Dollar. Trump appelliert gegen diesen größeren Betrag, obwohl er den Obersten Gerichtshof noch nicht erreicht hat.
Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, Trumps Berufung nicht anzuhören, ist eine Fortsetzung seiner Rolle bei der Beurteilung hochkarätiger Fälle, die sich mit den rechtlichen Herausforderungen des ehemaligen Präsidenten kreuzen. Da das Gericht während der gesamten Amtszeit weiterhin Entscheidungen über wichtige Fälle fällt, wird das Ergebnis dieser Entscheidungen wahrscheinlich die Entwicklung von Trumps laufenden Rechtsstreitigkeiten und seine breitere politische Landschaft beeinflussen.
3 Berichte
RTÉ NewsStaatlich / öffentlichMitteFaktentreue 90Objektivität 85vor 7 Tagen US-Gericht will Trumps Berufung im Fall E. Jean Carroll nicht anhörenDer Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten lehnte die Berufung von Präsident Donald Trump gegen ein 5-Millionen-Dollar-Urteil ab, das E. Jean Carroll, einem ehemaligen Kolumnisten des Magazins Elle, in einer Zivilklage wegen sexuellen Missbrauchs und Verleumdung zugesprochen wurde. Das Gericht wies Trumps Argument zurück, dass der Prozess unfair war, weil der Richter den Geschworenen erlaubte, Beweise für sein vergangenes sexuelles Fehlverhalten zu prüfen. Der Fall beruht auf einem Auszug aus Carrolls Memoiren aus dem Jahr 2019, in dem sie Trump 1996 der Vergewaltigung beschuldigte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert das Gerichtsverfahren und die Ergebnisse, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen. Er berichtet sowohl über Trumps Verteidigungsargumente als auch über die Entscheidungen des Gerichts unparteiisch.
Warum diese Bewertungen (Faktentreue 90 · Objektivität 85): High factual accuracy with clear alignment to cross-source consensus. The article presents the facts neutrally, detailing the court's rejection of the appeal, the background of the case, and Trump's denial of the allegations without overt emotional language. It maintains a balanced perspective.
The Irish TimesUnabhängig🔒MitteFaktentreue 88Objektivität 75vor 7 Tagen US-amerikanisches Oberstes Gericht lehnt Trumps Angebot ab, das Urteil in Höhe von 5 Millionen Euro zugunsten von E. Jean Carroll aufzuhebenDer US-amerikanische Oberste Gerichtshof lehnte die Berufung des ehemaligen Präsidenten Donald Trump ab, ein 5-Millionen-Dollar-Urteil zugunsten von E. Jean Carroll, einem ehemaligen Zeitschriftenkolumnisten, aufzuheben. Eine Jury fand Trump für sexuellen Missbrauch und Verleumdung von Carroll verantwortlich, obwohl sie keine Vergewaltigung feststellten. Niedrigere Gerichte bestätigten das Urteil und lehnten Trumps Behauptungen ab, dass der Prozess unfair war, weil der Richter Beweise für sein vergangenes Fehlverhalten erlaubte. Trump kämpft seit 2019 gegen den Fall, als Carroll ihn in einem Vorfall von 1996 der Vergewaltigung beschuldigte. Sein Rechtsteam argumentierte, dass der Prozessrichter unsachgemäß alte, unbestätigte Vorwürfe vorbrachte und Beweisregeln verlet.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert das Gerichtsverfahren und die Ergebnisse objektiv und beschreibt beide Seiten des Streits im Detail, ohne offen eine der beiden Positionen zu unterstützen.
Warum diese Bewertungen (Faktentreue 88 · Objektivität 75): Factual content is largely accurate and consistent with other sources, covering the Supreme Court's decision and the details of the case. However, the inclusion of Trump's social media comments and his description of the case as 'Fake Case' introduces some subjective framing, affecting objectivity.
TheJournal.ieUnabhängigMitteFaktentreue 85Objektivität 70vor 7 Tagen US-amerikanischer Oberster Gerichtshof lehnt Donald Trumps Versuch ab, das Urteil in einem Fall von sexuellem Missbrauch zurückzuweisenDer Oberste Gerichtshof der USA lehnte einen Antrag des ehemaligen Präsidenten Donald Trump ab, ein 5 Millionen US-Dollar schweres Urteil gegen ihn in einem sexuellen Missbrauchsfall mit der Schriftstellerin E. Jean Carroll aufzuheben. Trumps Rechtsteam argumentierte, dass das Urteil auf "sehr aufrührerischen" Beweisurteilen basierte, einschließlich der Aussagen von zwei anderen Frauen, die sexuelles Fehlverhalten in der Vergangenheit behaupteten. Das Gericht gab keine Erklärung für seine Entscheidung, die für solche Fälle typisch ist. Trump hat alle Vorwürfe bestritten, und seine Anwälte behaupteten, der Richter habe gegen Bundesbeweisregeln verstoßen. In der Zwischenzeit argumentierten Carrolls Anwälte, dass die Zeugenaussagen der anderen Frauen aufgrund der Ähnlichkeiten in den Vorwürfen relevant seien.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Während der Artikel ein politisch heikles Thema behandelt, das einen ehemaligen Präsidenten betrifft, bleibt der Rahmen weitgehend neutral. Es präsentiert beide Seiten des Arguments:
Warum diese Bewertungen (Faktentreue 85 · Objektivität 70): Factual accuracy is strong, aligning with cross-source consensus on the Supreme Court rejecting Trump's appeal and the $5 million verdict. However, the article includes emotionally charged language like 'mistreatment of a president' and mentions Trump's nomination of an attorney, which may introduce
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