Laut dem philippinischen Militär führten die japanischen und philippinischen Seestreitkräfte vom 21. bis 25. Juli in der Südchinesischen See gemeinsame maritime Übungen durch. Die Übungen fanden inmitten erhöhter Spannungen zwischen Manila und Peking statt, die sich nach einem jüngsten Vorfall mit ihren jeweiligen Schiffen in umstrittenen Gewässern beschuldigt haben.
Die Übungen folgten einer Begegnung zwischen chinesischen und philippinischen Schiffen Anfang der Woche. Am Donnerstag und Freitag berichtete die philippinische Küstenwache, dass chinesische Kollegen Wasserwerfer gegen ihre Schiffe in der Nähe von Scarborough Shoal eingesetzt hatten. Als Reaktion darauf behauptete China, dass es rechtliche Schritte unternommen habe, nachdem philippinische Schiffe angeblich in seine Hoheitsgewässer eingedrungen seien. Die Situation eskalierte weiter am Mittwoch, als chinesisches Küstenwachenpersonal einen philippinischen Matrosen mit einem Stock am Second Thomas Shoal schlug, was die Philippinen veranlasste, China der Aggression zu beschuldigen.
Die Übungen markierten eine Fortsetzung der wachsenden Zusammenarbeit zwischen den Philippinen, den Vereinigten Staaten und Japan im Südchinesischen Meer. Diese Zusammenarbeit hat sich in den letzten Jahren intensiviert, da die Philippinen Chinas expansiven territorialen Ansprüchen in der Region entgegenwirken wollen. Das philippinische Militär hob die Bedeutung solcher Übungen für die Aufrechterhaltung von Frieden und Stabilität hervor, obwohl es die genauen Standorte der Übungen nicht angegeben hat.
Der Stabschef der philippinischen Streitkräfte, Antonio Nafarrete, besuchte am Samstag die besetzte Thitu-Insel in den Spratly-Inseln und unterstrich den strategischen Wert des Territoriums.
Das Tribunal stellte fest, dass Chinas "Neun-Streifen-Linie" keine rechtliche Grundlage unter der Seerechtskonvention der Vereinten Nationen hat. Trotz dessen setzt Peking seine Ansprüche durch Patrouillen und Auseinandersetzungen mit anderen Anspruchsberechtigten, einschließlich der Philippinen, durch.
Die Philippinen haben konsequent versucht, ihre maritime Präsenz und Verteidigungsfähigkeiten zu stärken, insbesondere in Gebieten, die sie in den umstrittenen Gebieten besetzen. Dies beinhaltet die Befestigung von Positionen auf Inseln wie Thitu und Mischief Reef, die strategisch in der Spratly-Kette liegen. Das Land hat auch diplomatische Bemühungen unternommen, um internationale Unterstützung für seine Position zu gewinnen, indem es die Einhaltung des Völkerrechts und die friedliche Beilegung von Streitigkeiten betont.
Das Ergebnis künftiger Interaktionen wird weitgehend davon abhängen, wie beide Parteien ihre Differenzen bewältigen und komplexe rechtliche und territoriale Fragen bewältigen.
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