Der Repo-Satz, der den Referenzzinssatz für Geschäftsbanken bestimmt, bleibt auf dem gleichen Niveau wie im Juni. Der Ausschuss hielt eine neutrale geldpolitische Haltung ein, die Flexibilität für die Anpassung der Zinssätze an die sich entwickelnden wirtschaftlichen Umstände erlaubt. 4% im Juni, was das erste Mal war, dass er den Zielbereich von 2%-6% in 16 Monaten überschritt. Der Anstieg wurde hauptsächlich durch höhere Lebensmittel- und Treibstoffpreise verursacht. Die Treibstoffinflation blieb aufgrund der anhaltenden Störungen im Energiesektor, die weitgehend auf die geopolitischen Spannungen in Westasien zurückzuführen sind, hoch.
Die Zentralbank hob hervor, dass die Auswirkungen des Wetterphänomens El Niño, das durch wärmere als die durchschnittlichen Meeroberflächentemperaturen im Pazifik gekennzeichnet ist, weiterhin ein potenzielles Risiko für die Monsunmuster darstellen, was die landwirtschaftliche Produktion und die allgemeine wirtschaftliche Stabilität beeinträchtigen könnte. 6%. Diese Anpassung spiegelt die Widerstandsfähigkeit von Schlüsselsektoren wie Fertigung und Dienstleistungen sowie die robuste Binnennachfrage und die günstigen Exporttrends wider. Trotz dieser positiven Signale betonte die Zentralbank, dass die Aussichten aufgrund von Faktoren wie dem El Niño-Effekt, der geopolitischen Instabilität und der sich entwickelnden globalen Handelspolitik unsicher bleiben.
Die MPC stellte fest, dass sich die Auswirkungen der höheren Inputkosten noch nicht weit auf alle Wirtschaftszweige ausgebreitet haben. Die Gesamt-CPI-Inflation ist zwar über dem Zielwert, ist jedoch weitgehend auf bestimmte Posten wie Kraftstoff und Lebensmittel zurückzuführen, anstatt auf allgemeine Preiserhöhungen. Die Kerninflation, die volatile Komponenten wie Edelmetalle ausschließt, ist relativ stabil geblieben. Die Zentralbank geht davon aus, dass die Inflation in den kommenden Monaten weiter steigen wird und im dritten Quartal des Geschäftsjahres einen Höhepunkt erreicht, bevor sie allmählich sinkt.
Die globalen wirtschaftlichen Bedingungen spielten eine Rolle bei der Entscheidung der RBI. Der andauernde Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran hat die Ölversorgung gestört und Unsicherheit auf den internationalen Märkten geschaffen. Die US-Notenbank hat sich entschieden, die Zinssätze unverändert zu halten, trotz interner Debatten darüber, ob die Geldpolitik weiter verschärft werden soll, um die Inflation einzudämmen. Diese Entwicklungen haben zu einer erhöhten Volatilität an den Finanzmärkten beigetragen, was die RBI veranlasste, einen vorsichtigen Ansatz zu verfolgen.
Er stellte fest, dass das Wirtschaftswachstum zwar stark geblieben ist, die Aussichten für das kommende Geschäftsjahr jedoch durch mehrere Unsicherheiten trüben. Dazu gehören die Möglichkeit schwächerer Monsunregen, der Fortbestand des globalen Inflationsdrucks und die ungelöste Natur regionaler Konflikte, die den Handel und die Investitionsströme beeinflussen.
Bis dahin wird die Zentralbank ihren derzeitigen politischen Rahmen beibehalten und dafür sorgen, dass die monetären Instrumente auch dann verfügbar bleiben, wenn sich das wirtschaftliche Umfeld erheblich verändert.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.
Unterstützer werden