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US-Finanzen in gefährlichem Kreislauf
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US-Finanzen in gefährlichem Kreislauf

Die US-Staatsverschuldung hat nach Angaben des Finanzministeriums erstmals 40 Milliarden Dollar überschritten. Die Zinsbelastung macht jetzt fast die Hälfte der jährlichen Neukredite aus, während die Renditen auf 30-jährige US-Staatsanleihen ein 20-Jahreshoch erreicht haben. Der Finanzminister Scott Bessent kündigte Pläne an, den Kauf längerfristiger Anleihen zu verdoppeln, um das Angebot auf dem Markt zu senken und die Finanzierungskosten zu senken. Diese "Bessent-Bid"-Strategie beruht jedoch auf kurzfristigen Schulden und hält den Zyklus der erhöhten Verschuldung aufrecht, der zu höheren Zinszahlungen und weiteren Defiziten führt. Das jüngste Schuldenwachstum in drei Monaten erreichte 1 Milliarde Dollar, getrieben von Faktoren wie dem Irankrieg, Steuersenkungen, gerichtlichen Rückerstattungen und steigenden Zinssätzen. Trotz Bessents Vertrauens in zukünftige Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen betrachten Analysten diese Maßnahmen eher als vorübergehende, als strukturelle Lösungen.

Nach Angaben des US-Finanzministeriums stiegen die US-Staatsanleihen zum ersten Mal in fast zwei Jahrzehnten auf das höchste Niveau. Am Freitag stiegen diese Renditen weiter und lösten Bedenken bei Ökonomen und politischen Entscheidungsträgern aus. Trotz der Bemühungen des Finanzministers Scott Bessent, den Markt zu stabilisieren, hatten seine Interventionen nur begrenzten Erfolg. In einem Versuch, die steigenden Anleiherenditen zu verwalten, kündigte Bessent Pläne an, die Menge der langfristigen Schatzanleihen, die auf dem Markt gekauft werden, zu verdoppeln.

Diese Strategie zielt darauf ab, das Angebot zu reduzieren, was typischerweise die Anleihekurse in die Höhe treibt und die Renditen senkt. Der Effekt war jedoch von kurzer Dauer. Unmittelbar nach der Ankündigung sanken die Renditen für 30-jährige Staatsanleihen um rund neun bis zehn Basispunkte. 24 Prozent, nahe an den jüngsten Höchstständen. Das Kernproblem liegt in der Struktur des Plans von Bessent. Bekannt als "Bessent Bid", beruht die Initiative auf kurzfristiger Kreditaufnahme durch Staatsanleihen, wodurch die Zusammensetzung der Schulden effektiv verändert wird, anstatt die Gesamtschulden zu reduzieren.

Die US-Bundesbank hat am Mittwoch in einem Interview mit CNBC erklärt, dass das Finanzministerium möglicherweise mehr als 4 Milliarden Dollar an Anleihen pro Transaktion erwerben könnte. Er betonte, dass die Regierung über eine breite Palette von Instrumenten verfüge und argumentierte, dass die aktuellen Renditen nicht die zugrunde liegenden wirtschaftlichen Grundlagen widerspiegeln. Darüber hinaus deutete er auf zukünftige Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung hin, obwohl die Einzelheiten unklar bleiben.

Die US-Regierung hat immer große Defizite gehabt, unabhängig davon, ob sie von Republikanern oder Demokraten kontrolliert wird. Defizite von mehr als sechs Prozent des Bruttoinlandsprodukts sind Routine geworden.

In den letzten Jahren hat sich die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten von Amerika in einer Situation befinden, in der die Wirtschaft schneller wachsen muss als ihre Schulden, wodurch die Schuldenquote sinken kann, oder die Regierung die Ausgaben kürzen und/oder die Einnahmen erhöhen muss.

Die kritische Frage bleibt ungelöst: Werden die Bemühungen von Bessent, die Renditen vorübergehend zu senken, ausreichen, oder werden sie nur das Unvermeidliche verzögern? Die Antwort wird von den allgemeineren wirtschaftlichen Bedingungen, dem politischen Willen und der Fähigkeit, dauerhafte strukturelle Veränderungen durchzuführen, abhängen.

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ORF News logoORF NewsStaatlich / öffentlichMitteFaktentreue 85Objektivität 78vorgestern
US-Finanzen in gefährlichem Kreislauf

Die US-Staatsverschuldung hat nach Angaben des Finanzministeriums erstmals 40 Milliarden Dollar überschritten. Die Zinsbelastung macht jetzt fast die Hälfte der jährlichen Neukredite aus, während die Renditen auf 30-jährige US-Staatsanleihen ein 20-Jahreshoch erreicht haben. Der Finanzminister Scott Bessent kündigte Pläne an, den Kauf längerfristiger Anleihen zu verdoppeln, um das Angebot auf dem Markt zu senken und die Finanzierungskosten zu senken. Diese "Bessent-Bid"-Strategie beruht jedoch auf kurzfristigen Schulden und hält den Zyklus der erhöhten Verschuldung aufrecht, der zu höheren Zinszahlungen und weiteren Defiziten führt. Das jüngste Schuldenwachstum in drei Monaten erreichte 1 Milliarde Dollar, getrieben von Faktoren wie dem Irankrieg, Steuersenkungen, gerichtlichen Rückerstattungen und steigenden Zinssätzen. Trotz Bessents Vertrauens in zukünftige Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen betrachten Analysten diese Maßnahmen eher als vorübergehende, als strukturelle Lösungen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält eine sachliche Analyse der Schuldenlage in den USA ohne offensichtliche ideologische Neigung.

Warum Faktentreue (85): The article reports on the U.S. national debt surpassing $40 trillion, citing the Treasury Department as the source. It references the New York Times for the claim about interest costs making up half of new borrowing. The article accurately describes the policy changes and market reactions, aligning

Warum Objektivität (78): The article presents the situation in a neutral tone but uses emotionally charged terms like 'prekär' (precarious) and 'verpufft' (fizzled out) to describe the effectiveness of the policy. While it provides factual information, the language suggests a somewhat critical view of the government's actio

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