Die Vereinigten Staaten verließen am Montag plötzlich eine Sitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen, nachdem der französische Botschafter die USA mit Nordkorea und anderen autoritären Staaten in Bezug auf die Menschenrechtswahl verglichen hatte. Dan Negrea, ein US-Delegierter, kritisierte Frankreichs "unehrliche Großmut" und beschuldigte das Land der Heuchelei. Die Sitzung konzentrierte sich auf den Krieg in der Ukraine, und der Streik hob die Spannungen zwischen den beiden ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrats hervor. Die USA hatten zuvor gegen die Verlängerung der Amtszeit von Volker Turk als UN-Hochkommissar für Menschenrechte gestimmt und sich mit Nordkorea, Russland und Nicaragua ausgerichtet. Die französische Mission bei der UN verurteilte die Haltung der USA und nannte sie eine Abkehr von ihrer historischen Rolle als Menschenrechtsführer. Als Reaktion bekräftigte die US-Delegation ihre Verpflichtung, ein "König der Freiheit" zu sein.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel formuliert die US-Aktion als eine prinzipielle Haltung gegen die vermeintliche Heuchelei und betont die Kritik Frankreichs an der amerikanischen Menschenrechtsbilanz.



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