Das US-Bundesgericht hat Meta angewiesen, eine Strafe von fast 1 Milliarde Dollar für angebliche Schäden an Kindern über seine Social-Media-Plattformen zu zahlen. Das Urteil wurde von einem Richter in New Mexico nach einer Klage des Staatsanwalts im Jahr 2023 erlassen. Der Fall konzentrierte sich auf Behauptungen, dass die Dienste von Meta zu psychischen Problemen, Sucht und Selbstverletzung unter Minderjährigen beigetragen hätten. Die Klage behauptete, Meta habe Kinder nicht ausreichend vor der Exposition gegenüber schädlichen Inhalten geschützt, einschließlich Cybermobbing, Fehlinformationen und Suchtfaktoren, die darauf abzielen, Benutzer für längere Zeit zu beschäftigen.
Die Entscheidung des Gerichts markiert eine deutliche Eskalation des regulatorischen Drucks auf Technologieunternehmen, insbesondere in Bezug auf ihre Verantwortung gegenüber minderjährigen Nutzern. Parallel dazu haben sich die Bedenken hinsichtlich der Verbreitung illegaler Substanzen unter Kindern in Großbritannien verstärkt. Ein kürzlich erschienener Bericht wies darauf hin, dass Kinder im Alter von 11 Jahren Dampfstoffe verwenden, die mit einer stark süchtig machenden Substanz namens Spice versehen sind. Spice, ein synthetisches Cannabinoid, ist deutlich stärker und gefährlicher als traditionelles Cannabis. Laut Experten kann es schwere psychologische Auswirkungen hervorrufen, einschließlich Dissoziation und Halluzinationen, und ist mit einem "zombieähnlichen" Zustand bei Nutzern verbunden.
Eine Studie der University of Bath ergab, dass 13% der E-Zigaretten und E-Flüssigkeiten, die aus Schulen in ganz England entnommen wurden, Spuren von Gewürzen enthielten. Dieser Prozentsatz stieg in bestimmten Regionen wie London und Lancashire auf etwa 25%. Professor Chris Pudney, der die Forschung leitete, stellte fest, dass in Sekundarschulen mit Gewürzen versehene Vapes entdeckt werden, wobei Schüler im Alter von 11 Jahren als Benutzer identifiziert wurden. Er erklärte, dass einige Jugendliche diese Produkte absichtlich suchen, während andere aufgrund der weit verbreiteten Verfügbarkeit solcher Substanzen im Internet unwissentlich ausgesetzt sind. Pudney betonte die alarmierende Wirksamkeit von Gewürzen und verglich ihre süchtig machende Natur mit der von Crack-Kokain.
Er warnte davor, dass jüngere Nutzer, die oft von Gleichaltrigen oder Fremden, die ihnen ein Vape anbieten, mit dem Stoff vertraut gemacht werden, schnell eine Abhängigkeit entwickeln könnten, ohne die Risiken vollständig zu verstehen. Für jüngere Kinder, denke ich, ist das die wirkliche Sorge, jemand bietet ihnen ein Vape und sagt: Versuchen Sie es, es wird Ihnen gefallen, sagte er. Es sind sehr starke Drogen. Hope UK, eine Wohltätigkeitsorganisation für Drogen- und Alkoholbildung, hat dringende Reformen in den Schulplänen gefordert, um eine umfassende Drogenbildung einzubeziehen. Sarah Brighton, die Geschäftsführerin der Organisation, kritisierte die derzeitigen Regierungsmaßnahmen, die darauf abzielen, den Zugang von Jugendlichen zu Vapes zu reduzieren, und bemerkte, dass diese Bemühungen das wachsende Problem nicht effektiv angegangen haben.
Sie wies darauf hin, dass, obwohl Gesetze gegen bunte, ansprechende Einwegdampfer erlassen wurden, das Problem einfach auf diskretere, wiederaufladbare Systeme übergegangen ist, die legalen Produkten ähneln. Brighton argumentierte, dass Kinder sich der Gefahren von mit Gewürzen versehenen Dampfern weitgehend nicht bewusst sind. Sie betonte, dass viele Erwachsene Schwierigkeiten haben, zwischen legalen und illegalen Dampferzeugnissen zu unterscheiden, was die Bemühungen um den Schutz junger Benutzer weiter erschwert.
Beamte und Anwälte drängen weiterhin auf strengere Vorschriften, verbesserte Bildungsressourcen und eine verbesserte Überwachung der digitalen Räume, in denen diese Bedrohungen gedeihen.
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