Der indische Premierminister Narendra Modi steht vor wachsendem Widerstand gegen ein mögliches Handelsabkommen mit den Vereinigten Staaten, das darauf abzielt, die von dem US-China-Handelskrieg betroffenen US-Agrarexporte umzuleiten. Tausende von Bauern aus Punjab protestierten und beschuldigten die Regierung, heimlich Bedingungen auszuhandeln, die indische Märkte billiger amerikanischen Waren wie Sojaöl, Futtergetreide und Milchprodukten aussetzen könnten, was möglicherweise den Lebensunterhalt der lokalen Bauern schädigen könnte. Die Behörden blockierten die wichtigsten Autobahnen, um zu verhindern, dass die Demonstranten Delhi erreichen. Die Proteste unterstreichen die politischen Risiken, denen Modi gegenübersteht, während er die Beziehungen zu Washington stärkt, während er die Spannungen mit Trump über Handelspolitik, russische Ölkäufe und die Verringerung der Abhängigkeit von China bewältigt. Analyst Sadanand Dhume stellt fest, dass Modi einen "perfekten Sturm" geopolitischer Herausforderungen und innerer Unruhen durchläuft.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Sicht der Situation und hebt sowohl die Perspektive der USA auf die Suche nach neuen Märkten für landwirtschaftliche Ausfuhren als auch die Bedenken der indischen Landwirte hervor.




