Die US-Botschaft in Koror verurteilte den Hinweis als "Angriff" und forderte Peking auf, die Zwangsmaßnahmen gegen Palau einzustellen. Die Regierung von Palau erkannte die Haltung der USA an, wies aber die Behauptungen Chinas nicht direkt zurück und betonte die Sicherheit von Palau. Die Botschaft von Taiwan kritisierte den Hinweis ebenfalls als Versuch, den Tourismus zu politisieren, und beschuldigte China, wirtschaftlichen Druck auszuüben, um seinen politischen Einfluss auszuweiten. Palau ist zusammen mit den Marshallinseln und Tuvalu eines von drei PIF-Mitgliedern, die Taiwan anerkennen.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): In dem Artikel wird Chinas Reiseberatung als politisch motivierter Zwangshandlung dargestellt, der sich an die Perspektiven der USA und Taiwans orientiert, die Chinas Handlungen als Einmischung in die Souveränität von Palau betrachten.


