Eine schweizerische Nachrichtenagentur berichtet von einem britischen Gerichtsurteil, das eine Datenschutzklage von Prinz Harry und anderen Prominenten gegen Associated Newspapers, einschließlich der Daily Mail, ablehnte. Die Kläger behaupteten, der Verleger habe in über 50 Artikeln Telefonhacking und private Ermittler eingesetzt. Das Gericht entschied, dass sie nicht ausreichend bewiesen hätten, dass Informationen illegal erlangt oder von Dritten zur Verfügung gestellt wurden. Der Fall beinhaltete erhebliche finanzielle Einsätze mit Rechtskosten von mehr als 53 Millionen Schweizer Franken. Prinz Harry hat einen langwierigen Rechtsstreit gegen britische Boulevardzeitungsausgeber geführt und sie für seine Entfremdung von der königlichen Familie und seinen Rückzug aus dem öffentlichen Leben verantwortlich gemacht. Dies ist die letzte aktive Klage in seiner Kampagne gegen solche Publikationen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Entscheidung des Gerichts objektiv und beschreibt die Argumente beider Seiten, ohne offen eine der Parteien zu begünstigen.




