Nach Angaben des WHO-Regionalbüros für Europa in Kopenhagen ist die Zahl der Infektionen durch das durch Moskitos übertragene Virus in den letzten Wochen gestiegen. Allein in Griechenland wurden in der vergangenen Woche 14 neue Fälle bestätigt, wodurch die Gesamtzahl seit Jahresbeginn auf 21 stieg. Davon bleiben 13 Patienten im Krankenhaus, wobei drei Intensivpflege benötigen. Italien meldete 21 Fälle in 17 Regionen, während Spanien, Rumänien und Nordmazedonien jeweils zwei Fälle bestätigt hatten. Die WHO stellt fest, dass die meisten Infektionen zwar keine auffälligen Symptome verursachen, ein erheblicher Teil der infizierten Personen jedoch grippeähnliche Symptome entwickelt und schwere Fälle zu neurologischen Komplikationen wie Enzephalitis und Meningitis führen können. Derzeit gibt es keinen Impfstoff oder eine Behandlung. Die WHO warnt, dass längere und heiße Sommer das Risiko einer Infektion erhöhen und rät Reisenden, sich durch Mücken- und Insektenschutzbekleidung zu schützen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über eine Gesundheitsmitteilung der WHO über die Ausbreitung des West-Nil-Fiebers in Südeuropa.






