Die Pharmaceutical Manufacturers Association of South Africa (Pharmisa), unter der Leitung von Vorsitzender Stavros Nicolaou, hat die südafrikanische Regierung aufgefordert, unverzüglich gegen den illegalen Arzneimittelhandel vorzugehen. Nicolaou betonte, dass der illegale Markt die Beteiligung von Gesundheitsfachkräften beinhaltet und erhebliche Risiken für die öffentliche Gesundheit und die Pharmaindustrie birgt. Er wies auf die Verbreitung von Semaglutid, einem Wirkstoff des Diabetesmedikaments Ozempic, als Beispiel für rechtswidrige Compounding-Praktiken hin. Das Problem umfasst gefälschte Medikamente, nicht genehmigte Importe wie Retatrutid und unautorisierte Produktion von Arzneimitteln. Nicolaou betonte die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit zwischen mehreren Regulierungsbehörden, einschließlich der Health Products Regulatory Authority, dem Pharmacy Council und den Strafverfolgungsbehörden, um die Krise anzugehen. Er warnte auch davor, dass die lokalen Beschaffungspolitiken der Regierung die Herstellung von Arzneimitteln und die nationale Sicherheit bedrohen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt zwar ein politisch heikles Thema, das die staatliche Regulierung und die Bedenken der Pharmaindustrie betrifft, bleibt jedoch ausgewogen.
