Zwölf US-Bundesstaaten haben Klagen gegen die Fusion zwischen Warner Bros. und Paramount eingereicht, mit dem Argument, dass der Deal den Wettbewerb verringert und den Verbrauchern schadet, da er zu höheren Preisen und weniger Produktionen führt. Die Staaten behaupten, dass der Zusammenschluss gegen die Kartellgesetze verstößt und sich negativ auf Kinos auswirken könnte. Trotzdem genehmigte die Trump-Regierung den Zusammenschluss ohne Bedingungen mit der Begründung, dass er weder dem Wettbewerb noch den Verbrauchern in der Fernseh-, Streaming- oder Filmproduktion schaden würde. Die Genehmigung erfolgte jedoch noch bevor die zuständigen Beamten ihre Empfehlung vorgelegt hatten. Der Zusammenschluss im Wert von rund 111 Milliarden US-Dollar beinhaltet den Erwerb von CNN, der aufgrund seiner liberalen Haltung als politisch bedeutend angesehen wird. Der Deal wird von der Familie des Software-Milliardärs Larry Ellison unterstützt, einem bekannten Unterstützer des ehemaligen Präsidenten Donald Trump.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt den Zusammenschluss als politisch motiviert und betont, dass die Mehrheit der Klägerstaaten demokratisch regiert wird und dass CNN, ein liberal ausgerichtetes Netzwerk, Teil des Deals ist.




