Ein neuer Bericht der Vereinten Nationen zeigt, dass seit Beginn der russischen Invasion der Ukraine vor fast vier Jahren über 1.000 Fälle sexueller Gewalt dokumentiert wurden. Laut dem Bericht wurden zwischen dem 24. Februar 2022 und Ende Juli 2024 1.004 Vorfälle registriert, obwohl diese Zahl nur als ein Bruchteil des wahren Ausmaßes des Problems beschrieben wird. Die Mehrheit dieser Fälle, 89 Prozent, wurden russischen Streitkräften zugeschrieben, darunter Angehörigen des Militärs, der Gefängnisdienste und der nationalen Sicherheitsbehörden, während 11 Prozent ukrainische Akteure betroffen waren. Männer waren die häufigsten Opfer, insbesondere in Strafvollzugseinrichtungen, aber auch Frauen und Kinder waren betroffen, insbesondere in besetzten Gebieten der Ukraine. Das jüngste Opfer war ein vierjähriges Mädchen, und die älteste war eine 82-jährige Frau, die beide von Mitarbeitern der UNO angegriffen wurden. Russische Beamte äußerten tiefe Besorgnis über die Häufigkeit solcher Verbrechen und warnten, dass sie inmitten des anhaltenden Konflikts weitergehen könnten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert faktische Daten aus einem UN-Bericht ohne offensichtlich voreingenommene Sprache oder selektive Quellen.





