Ein großer, entfesselter Hund mit einem Gewicht von etwa 60 Kilogramm geriet in Hong Kong amok und griff laut der örtlichen Polizei innerhalb von 20 Minuten zwei kleine Hunde tödlich an. Die Vorfälle fanden am Montag statt, wobei der erste Angriff gegen 15 Uhr in der Nähe des Taxi-Standplatzes auf dem Yoho Mall-Parkplatz in Yuen Long stattfand. Ein 58-jähriger Mann ging mit seinem braunen Miniatur-Pudel spazieren, als der größere Hund, der fast zwei Fuß groß war, plötzlich den Haustier verfolgte und zerfetzte. Der Pudel, der nur 5 Kilogramm wog, wurde in eine nahe gelegene Tierklinik gebracht, wurde aber später tot bestätigt. Etwa 20 Minuten nach dem ersten Vorfall griff derselbe Hund einen anderen kleinen Hund an.
Der Angriff ereignete sich in der Nähe des Lolli Parks im Yoho Mix Einkaufszentrum, wo eine 50-jährige Frau ihren vierjährigen Bichon-Frisé, der ebenfalls 5 Kilogramm wiegt, spazieren ließ.
Der Hund, dessen Rasse offenbar unbekannt ist, war zum Zeitpunkt der Vorfälle nicht unter Kontrolle. Seine Größe und Stärke machten ihn in der Lage, viel kleinere Tiere zu überwältigen, was zu tragischen Ergebnissen führte. Die Opfer waren sowohl kleine Rassen, Miniaturpudel als auch Bichon-Frises, die typischerweise fügsam und gut erzogen sind.
Die örtlichen Beamten haben den Familien der verstorbenen Haustiere ihr Beileid ausgesprochen und die Notwendigkeit einer erhöhten Wachsamkeit in Bezug auf streunende und unkontrollierte Tiere in öffentlichen Räumen betont. Sie haben auch Haustierbesitzer aufgefordert, sicherzustellen, dass ihre Tiere ordnungsgemäß trainiert und an der Leine sind, insbesondere in Gebieten, die für starken Fußverkehr oder potenzielle Begegnungen mit anderen Tieren bekannt sind. Der Vorfall unterstreicht die Risiken, die damit verbunden sind, Hunden in städtischen Umgebungen frei herumlaufen zu lassen. Der Aufenthaltsort des Hundes ist derzeit unbekannt. Die Behörden haben nicht offenbart, ob sie eine Suche gestartet haben oder irgendwelche Hinweise erhalten haben. Der Mangel an Informationen hat viele in der Gemeinschaft ängstlich und besorgt gemacht.
In der Zwischenzeit werden Anstrengungen unternommen, um weitere Details über das Tier zu sammeln, einschließlich einer möglichen Identifizierung durch Mikrochipscanning, sobald es sicher gehandhabt werden kann.
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