Ein chinesischer Student wurde vom Bezirksgericht Zürich wegen Mordversuchs verurteilt, nachdem er am 1. Oktober 2024 eine Gruppe von Kindergartenkindern in Oerlikon mit einem Messer angegriffen hatte. Drei Jungen wurden verletzt, einer schwer. Das Gericht folgte weitgehend den Forderungen der Staatsanwaltschaft und verhängte ein 15-jähriges Ausreiseverbot aus dem Land und verlangte eine ambulante Therapie. Der Angeklagte, jetzt 25, hatte angeblich den Angriff wochenlang geplant, Orte erforscht, an denen Kinder gefunden werden konnten, ein Messer online bestellt, die menschliche Anatomie studiert und auf rohem Rindfleisch gestochen. Er behauptete, vor dem Angriff Stimmen in seinem Kopf zu hören, gab jedoch keine weiteren Einzelheiten an. Eine psychiatrische Beurteilung zeigte, dass er zu diesem Zeitpunkt an einer schweren psychotischen Störung litt, was das Gericht bei der Feststellung seiner Schuld berücksichtigte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt einen sachlichen Bericht über einen Strafprozess vor, in dem ein ausländischer Staatsbürger beteiligt war, und konzentriert sich auf Gerichtsverfahren, Beweise und Gutachten von Sachverständigen.






