Ungarn hat den Asylstatus des ehemaligen polnischen Justizministers Zbigniew Ziobro und seines ehemaligen Stellvertreters Marcin Romanowski widerrufen, die von Polen wegen mehrfacher Vorwürfe des Machtmissbrauchs und des Missbrauchs öffentlicher Gelder gesucht wurden. Der polnische Außenminister Radosław Sikorski bestätigte diese Entscheidung und stellte fest, dass auch ihre Reisedokumente storniert wurden. Ziobro hatte von der vorherigen Regierung unter der Führung von Viktor Orbán, einem engen Verbündeten der regierenden Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) in Polen, politisches Asyl in Ungarn erhalten, floh aber nach der Wahlniederlage von Orbán in Ungarn in die USA. Polen plant, rechtliche Maßnahmen zu ergreifen, um Ziobro vor Gericht zu bringen, einschließlich der Auslieferung. Ziobro bestreitet die Vorwürfe und behauptet, sie seien politisch motiviert.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über den Entzug des Asylstatus und die rechtlichen Schritte, die Polen gegen Ziobro eingeleitet hat.





