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UNESCO streicht Wien von roter Liste
Austria🏛️ PolitikMittevor 5 Std.

UNESCO streicht Wien von roter Liste

Die UNESCO hat Wien aus der Liste der gefährdeten Welterbestätten gestrichen, eine Entscheidung, die während ihrer 48. Sitzung in Busan, Südkorea, getroffen wurde. Die Entscheidung folgte einer langen Debatte und kam nach Kritik der UNESCO-Welterbestellung. Wien selbst brachte ihr Glückwunsch aus. Das historische Zentrum von Wien wurde zuvor aufgrund des Entwicklungsprojekts Heumarkt durch Investor Michael Tojner und seine Firma Wertinvest, die ursprünglich ein 73-Meter-Gebäude plante, in die rote Liste aufgenommen. Nach mehreren Umgestaltungen wurde die Höhe auf 49,95 Meter reduziert, obwohl es noch eine Umweltverträglichkeitsprüfung benötigt. Die UNESCO kritisierte das Projekt, weil es den historischen Charakter des Wiener Stadtzentrums, der für seine einzigartige Stadtlandschaft aus mittelalterlicher, barocker und Gründungszeit bekannt ist, möglicherweise schädigt. Trotz der Empfehlungen von ICOSOM, Wien auf der Liste zu behalten, gelangten diplomatischen Bemühungen Österreichs und Vienen in Wien, viele Mitglieder des Komitees von ihrer Position zu überzeugen.

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3 Berichte

ORF News logoORF NewsStaatlich / öffentlichMittevor 5 Std.
Entscheidung „sehr schwer“ umzusetzen

Das UNESCO-Weltkulturerbe-Komitee hat entschieden, Wien trotz Empfehlungen von Experten-Beratungsgremien wie ICOMOS von der Liste zu streichen. Die österreichische Regierung und die Stadt Wien begrüßten diese Entscheidung, aber Oppositionsparteien kritisierten sie und beschuldigten sie, Experten-Beratung durch politische Lobbyarbeit zu umgehen. Der Direktor der UNESCO-Weltkulturerbsabteilung äußerte sich überrascht über den Schritt und nannte ihn "sehr, sehr schwierig" umzusetzen, wobei er bemerkte, dass es das erste Mal war, dass eine Stätte gegen die Empfehlung des Sekretariats und der Beratungsgremien von der Liste gestrichen wurde.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert mehrere Perspektiven, einschließlich Kritik von Oppositionsgruppen und internationalen Organisationen, neben der offiziellen Haltung Österreichs und des UNESCO-Direktors.

ORF News logoORF NewsStaatlich / öffentlichMittevor 9 Std.
UNESCO streicht Wien von roter Liste

Die UNESCO hat Wien aus der Liste der gefährdeten Welterbestätten gestrichen, eine Entscheidung, die während ihrer 48. Sitzung in Busan, Südkorea, getroffen wurde. Die Entscheidung folgte einer langen Debatte und kam nach Kritik der UNESCO-Welterbestellung. Wien selbst brachte ihr Glückwunsch aus. Das historische Zentrum von Wien wurde zuvor aufgrund des Entwicklungsprojekts Heumarkt durch Investor Michael Tojner und seine Firma Wertinvest, die ursprünglich ein 73-Meter-Gebäude plante, in die rote Liste aufgenommen. Nach mehreren Umgestaltungen wurde die Höhe auf 49,95 Meter reduziert, obwohl es noch eine Umweltverträglichkeitsprüfung benötigt. Die UNESCO kritisierte das Projekt, weil es den historischen Charakter des Wiener Stadtzentrums, der für seine einzigartige Stadtlandschaft aus mittelalterlicher, barocker und Gründungszeit bekannt ist, möglicherweise schädigt. Trotz der Empfehlungen von ICOSOM, Wien auf der Liste zu behalten, gelangten diplomatischen Bemühungen Österreichs und Vienen in Wien, viele Mitglieder des Komitees von ihrer Position zu überzeugen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt zwar ein politisch heikles Thema, das den Status des internationalen Kulturerbes und die lokalen Entwicklungsinteressen betrifft, stellt jedoch sowohl die Perspektiven der Kritik der UNESCO als auch die Unterstützung der österreichischen Behörden mit ausgewogener Berichterstattung dar.

Der Standard logoDer StandardUnabhängigMittevor 10 Std.
Unesco streicht Wien von der roten Welterbe-Liste

Die UNESCO hat Wien aus der "roten Liste" der Welterbestätten gestrichen und damit ihren Status als bedrohte Stätte beendet. Diese Entscheidung erfolgte nach einer langen Debatte während der 48. Sitzung des Welterbekomitees in Busan, Südkorea. Wien wurde 2017 aufgrund von Bedenken über das umstrittene Heumarkt-Projekt des Investors Michael Tojner in die rote Liste aufgenommen. Das ursprünglich für 73 Meter geplante Projekt wurde wiederholt auf 49,95 Meter reduziert und erfordert jetzt eine Umweltverträglichkeitsprüfung. Experten hatten empfohlen, Wien auf der roten Liste zu behalten, aber die österreichischen Behörden überzeugten erfolgreich viele Ausschussmitglieder durch diplomatische Bemühungen. Sabine Haag, Präsidentin der österreichischen UNESCO-Kommission, lobte das Ergebnis und betonte Dialog und Kompromiss als Schlüsselfaktoren.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt zwar ein politisch heikles Thema der Stadtentwicklung und des kulturellen Erbes, stellt jedoch eine ausgewogene Darstellung sowohl der Herausforderungen dar, denen sich Wien gegenübersieht, als auch der erfolgreichen diplomatischen Bemühungen der österreichischen Behörden.

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