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Ein ganzes Leben außerhalb der Sozialversicherung: "Ich bin 69 Jahre alt und bin gezwungen, weiter zu arbeiten"
Spain🏛️ PolitikProgressivvor 16 Tagen

Ein ganzes Leben außerhalb der Sozialversicherung: "Ich bin 69 Jahre alt und bin gezwungen, weiter zu arbeiten"

Elva Villacis, eine 69-jährige Frau aus Ecuador, arbeitet seit mehr als drei Jahrzehnten als Hausfrau und Pflegekraft in Spanien, ohne jemals eine beitragsgebundene Rente erhalten zu haben, da sie keine Arbeitsverträge und keine Beiträge zur Sozialversicherung hatte. Obwohl sie mit einem Studium nach Spanien kam, verbrachte sie lange Zeit ohne einen Arbeitsvertrag, was sie daran hinderte, in den Ruhestand zu gehen.

Eine 69-jährige Frau in Spanien, Elva Villacis, hat ihr Leben lang außerhalb des Sozialversicherungssystems des Landes gearbeitet. Sie kam während der Ära der Peseta nach Spanien und putzt seit über drei Jahrzehnten Häuser und kümmert sich um ältere Menschen. Vor vier Jahren erreichte sie das Rentenalter, aber sie arbeitet weiter, weil ihr die erforderliche Anzahl von Beitragsjahren fehlt, um sich für eine beitragsgebundene Rente zu qualifizieren. Trotz einer Hochschulausbildung aus Ecuador mussten viele Frauen ihrer Generation lange Zeit ohne Verträge und außerhalb des Sozialversicherungssystems leben.

Villacis erinnert sich daran, dass häufig keine Verträge oder Beiträge für die Hausangestellte abgeschlossen wurden, was sie nun daran hindert, in den Ruhestand zu gehen. "Ich bin jetzt 69 Jahre alt und muss weiter arbeiten", sagte sie El Mundo. "Ich gab mein Leben, genau wie viele meiner Kollegen. " Ihre Geschichte ist bei weitem nicht einzigartig.

Ein kürzlich veröffentlichter Bericht identifiziert ein "Dreieck der Unsicherheit", das durch Informalisierung, Zeitarbeitsverträge und Teilzeitbeschäftigung gekennzeichnet ist, was ihre Beiträge behindert und erklärt, warum Tausende von Frauen mit unzureichenden Renten oder gar keinen Leistungen ins hohe Alter kommen.

Die prekären Bedingungen erstrecken sich über die Untergrundwirtschaft hinaus. 7 Prozent bleiben ohne Sozialversicherungsregistrierung, 24 Prozent haben vorübergehende Verträge und 62 Prozent arbeiten in Teilzeit, Bedingungen, die es schwierig machen, stabile Beiträge zu sammeln und den Zugang zu beitragsbezogenen Renten zu erschweren. Nerea Boneta, eine der Autoren des Berichts, sagt, die Prekarität beginnt lange vor dem Ruhestand. "Das Ausländergesetz erlaubt und begünstigt Menschen, die ohne Rechte arbeiten", erklärte sie der Zeitung. "Fragmentierte Karrierewege beeinflussen direkt die Rentenchancen".

9 Prozent der über 55-jährigen Hausangestellten erwarten, ihren Ruhestand über das gesetzliche Alter hinaus zu verzögern, weil sie nicht die erforderlichen Beitragsjahre erfüllen, um sich für eine beitragsbezogene Rente zu qualifizieren, oder weil sie weiterhin Einkommen verdienen müssen, um die monatlichen Ausgaben zu decken. Rossana Cantero kennt diesen Weg gut. Sie kam vor 18 Jahren aus Paraguay und verbrachte die ersten 12 Jahre ohne Vertrag, während sie auf die Regulierung ihres Verwaltungsstatus wartete. Die Sicherung der notwendigen Dokumente erleichterte einige Unsicherheiten, änderte aber ihre Arbeitsbedingungen nicht wesentlich. "Es stabilisierte sich ein wenig, aber nicht viel", fasste sie zusammen.

Sie wechselt immer noch zwischen Zeiten, in denen sie ohne Vertrag arbeitet, und Arbeitsplätzen, in denen sie weniger Stunden als tatsächlich arbeitet. "Ich habe bisher nur sechs Stunden gearbeitet", erklärte sie. "Die körperlichen und emotionalen Folgen einer instabilen Arbeit sind immens. Die Instabilität wirkt sich nicht nur auf die finanzielle Sicherheit aus, sondern wirkt sich auch schwer auf die Gesundheit und das psychische Wohlbefinden aus. Viele dieser Frauen sind chronisch gestresst, erschöpft und haben nur begrenzten Zugang zu Gesundheitsversorgung, was ihre Verletzlichkeit im Alter weiter verschärft.

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El Mundo logoEl MundoUnabhängig🔒ProgressivFaktentreue 85Objektivität 82vor 16 Tagen
Ein ganzes Leben außerhalb der Sozialversicherung: "Ich bin 69 Jahre alt und bin gezwungen, weiter zu arbeiten"

Elva Villacis, eine 69-jährige Frau aus Ecuador, arbeitet seit mehr als drei Jahrzehnten als Hausfrau und Pflegekraft in Spanien, ohne jemals eine beitragsgebundene Rente erhalten zu haben, da sie keine Arbeitsverträge und keine Beiträge zur Sozialversicherung hatte. Obwohl sie mit einem Studium nach Spanien kam, verbrachte sie lange Zeit ohne einen Arbeitsvertrag, was sie daran hinderte, in den Ruhestand zu gehen.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beleuchtet systematische Probleme, die sich auf Arbeitnehmerinnen auswirken, insbesondere auf Wanderarbeitnehmerinnen, die aufgrund fehlender formeller Verträge und Sozialversicherungsbeiträge mit Hindernissen für den Ruhestand konfrontiert sind.

Warum Faktentreue (85): The article presents a detailed account of Elva Villacis' situation, aligning with broader data from Oxfam Intermón regarding the challenges faced by domestic workers, particularly women and migrants. It cites specific statistics and reports, supporting the claim that many domestic workers face diff

Warum Objektivität (82): The article maintains a neutral tone, presenting Elva's story as an example of a larger systemic issue rather than taking a direct political stance. However, there is some emotional language when quoting Elva's frustration, which slightly reduces objectivity.

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