Eine Meinungsumfrage von 40dB für El País und Cadena SER zeigt, dass fast 90% der spanischen Gesellschaft Marokko für die Einwanderungskrise in Ceuta verantwortlich machen. Die Umfrage zeigt, dass die meisten Spanier glauben, dass die marokkanischen Behörden eine bedeutende Verantwortung für die Massenanreise von Einwanderern Ende Juli hatten. Darüber hinaus halten rund 72% der Befragten die spanische Regierung unter der Führung von Premierminister Pedro Sánchez für gleichermaßen verantwortlich. Die Ergebnisse unterstreichen die weit verbreitete Unzufriedenheit der Öffentlichkeit mit dem Umgang der Regierung mit der Situation und verstärken die negativen Wahrnehmungen der Einwanderungspolitik. Die Ergebnisse deuten auch darauf hin, dass Vox, eine rechtsextreme Partei, die für ihre hartnäckige Haltung gegenüber der Einwanderung bekannt ist, als mögliche Lösung Unterstützung gewinnt.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): In dem Artikel wird die Krise durch eine Linse dargestellt, die die marokkanische Verantwortung betont und das Management der spanischen Regierung kritisiert, was sich mit rechten Narrativen ausrichtet, die oft externe Akteure beschuldigen und strengere Einwanderungskontrollen befürworten.




