Die Vereinten Nationen stimmten für die Annahme neuer Kartenprojektionen, die die scheinbare Größe Afrikas erhöhen, um die durch die traditionelle Mercator-Projektion verursachten Verzerrungen zu korrigieren. Die USA waren das einzige Land, das sich gegen die Resolution aussprach und sie als "radikales ideologisches Projekt" bezeichnete, das darauf abzielte, historische Perspektiven zu verändern. Die Änderung würde die USA und andere Regionen im Vergleich zu Afrika kleiner erscheinen lassen, während Frankreich und Russland auch in der Größe verkleinert erscheinen würden. Sechs Länder enthielten sich der Abstimmung. Die BBC berichtete, dass die Entscheidung nicht bindend ist, aber die institutionelle Kartennutzung weltweit beeinflussen wird. Kritiker argumentieren, dass die Mercator-Projektion die Größe äquatorialer Regionen ungerechtlich minimiert und die Wahrnehmung des Entwicklungspotentials beeinträchtigt.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): In dem Artikel wird die UN-Resolution als politisch motivierte Bemühung zur Veränderung historischer Erzählungen dargestellt, die mit konservativen Kritiken der Globalisierung und des Multikulturalismus übereinstimmt.




