Eine Gruppe zur Bekämpfung der Korruption hat bei der Staatsanwaltschaft eine formelle Beschwerde gegen ein "System der fiktiven Beschäftigung" eingereicht, an dem lokale Beamte aus Paris und der Region Île-de-France beteiligt sind, die bei der Régie Autonome des Transports Parisiens (RATP) arbeiten.
Die Beschwerde konzentriert sich auf die angebliche Praxis, gewählten Beamten innerhalb der RATP ehrenamtliche oder symbolische Positionen zu gewähren, die nach Ansicht der Kritiker dazu genutzt worden sein könnten, ihnen Vorteile wie Gehalt oder Arbeitsplatzsicherheit zu gewähren, während ordnungsgemäße Einstellungsverfahren vermieden wurden. Dieses System, so der Verein AC !! Anti-Korruption, scheint es bestimmten Politikern erlaubt zu haben, eine Verbindung mit der öffentlichen Verkehrsbehörde aufrechtzuerhalten, ohne die üblichen Beschäftigungskriterien zu erfüllen. Die Gruppe sucht rechtliche Schritte, um zu untersuchen, ob diese Vereinbarung gegen Arbeitsgesetze oder ethische Standards verstoßen hat.
Die Kontroverse gewann an Zugkraft, nachdem Berichte auftauchten, dass mehrere Beamte, darunter Bally Bagayoko, solche Rollen erhalten hatten. Ein kürzlich erschienener Artikel in Marianne stellte die Frage, wie viele andere gewählte Beamte von demselben Regime profitiert haben könnten, was Bedenken hinsichtlich der Transparenz und Rechenschaftspflicht im öffentlichen Dienst hervorhob.
In dem Artikel wurde erklärt, dass der Bürgermeister beschuldigt wurde, eine Position innezuhaben, die keine regelmäßige Anwesenheit oder aktive Aufgaben erforderte, aber dennoch eine Form von Entschädigung oder Anerkennung erhielt.
Die RATP ist eine Organisation, die sich mit der Verwaltung der RATP befasst, und ist in der Lage, die Arbeitskräfte der RATP zu kontrollieren.
Kritiker argumentieren, dass die Erlaubnis, dass gewählte Beamte Positionen innerhalb der Organisation innehaben, die Grenze zwischen Politik und Verwaltung verwischt und möglicherweise zu Interessenkonflikten führt.
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