Die Vereinten Nationen haben berichtet, dass die meisten zivilen Opfer des Krieges von 2001 bis 2021 in Afghanistan keine Gerechtigkeit, Wiedergutmachung oder Anerkennung ihres Leidens erhalten haben. Über 40.000 Zivilisten wurden während des Konflikts getötet und 77.000 verletzt, wobei die Angriffe auf Taliban-Aufständische, Daesh-Terroristen und Koalitionskräfte zurückgeführt wurden. Die UN-Mission in Afghanistan stellte fest, dass 95% der befragten Opfer psychischen Schaden erlitten haben und die meisten Versuche, Gerechtigkeit zu suchen, erfolglos waren. Trotz Initiativen wie dem Friedens-, Versöhnung- und Justizplan von 2006 und dem US-Taliban-Friedensvertrag von 2020 wurden keine konkreten Maßnahmen ergriffen, um die Rechte der Opfer oder die Rechenschaftspflicht zu berücksichtigen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält eine sachliche Darstellung der Feststellungen der Vereinten Nationen über den Mangel an Gerechtigkeit für die Opfer des afghanischen Krieges, ohne offen eine bestimmte politische Seite zu begünstigen.





