Dreizehn Menschen, darunter zwei spanische Touristen, starben am Samstag, nachdem ein kleines Flugzeug in der Nähe der südlichen peruanischen Stadt Nazca abgestürzt war, nach Angaben der Behörden. m. Ortszeit etwa zwei Kilometer vom Flughafen Nazca entfernt, nachdem das Flugzeug am selben Tag vom internationalen Flughafen Pisco in der Region Ica gestartet war.
Nach vorläufigen Berichten peruanischer Beamten meldete die Besatzung beim Flug in der Nähe der Stadt Socos im Bezirk Pueblo Nuevo einen Notfall an den Kontrollturm am Flughafen Nazca. Nach dieser Kommunikation wurde der Kontakt mit dem Flugzeug verloren. Die Rettungsdienste, darunter die Generaldirektion für Zivilluftfahrt, die Feuerwehr und die Nationalpolizei, reagierten sofort auf die Absturzstelle und bestätigten, dass es keine Überlebenden gab. Perus Präsident Keiko Fujimori äußerte bei einer Pressekonferenz tiefen Kummer über die Tragödie.
Fujimori erklärte, dass der Minister für Verkehr und Kommunikation die notwendigen Ermittlungen durchführt und der Außenminister Botschaften und Konsulate über die Bürger informiert, die ihr Leben verloren haben.
Aerodiana gab eine Erklärung ab, in der sie ihre tiefe Trauer über den Vorfall ausdrückte und den Familien der Verstorbenen ihr Beileid ausdrückte. Das Unternehmen betonte sein Engagement für die Sicherheit von Passagieren und Besatzungen während seiner 18-jährigen Betriebszeit und erklärte, dass das Ereignis sie tief beeinflusst und ihre Bereitschaft bekräftigt, bei Bedarf mit den Behörden vollständig zusammenzuarbeiten. Der Absturz ereignete sich einen Tag nachdem die Ica-Region eine Zunahme der Intensität der bekannten Paracas-Winde erlebt hatte, die in der Stadt Pisco vom Nationalen Dienst für Meteorologie und Hydrologie (Senamhi) mit 50 Kilometern pro Stunde gemessen wurde.
Diese Winde stellen aufgrund ihrer unvorhersehbaren Natur und Stärke Herausforderungen für die Luftfahrt in der Region dar. Die Behörden haben technische Protokolle und Verfahren automatisch aktiviert, um die Ursachen des Unfalls zu untersuchen. Die Generaldirektion für Zivilluftfahrt und die Kommission für Flugunfalluntersuchungen arbeiten zusammen, um die Faktoren zu bestimmen, die zum Absturz geführt haben. Erste Informationen weisen darauf hin, dass die Opfer sieben Italiener aus zwei Familien, ein spanisches Paar, ein deutsches Paar und zwei peruanische Piloten waren.
Die Lage des Absturzes, in der Nähe der Nazca Lines, hat aufgrund der historischen und kulturellen Bedeutung des Gebiets die internationale Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Die Untersuchung der Ursache des Absturzes ist im Gange, wobei Beamte die Notwendigkeit einer gründlichen Analyse betonen, um ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern.
Die peruanische Regierung hat sich verpflichtet, die Familien der Opfer über diplomatische Kanäle und nationale Institutionen zu unterstützen. Das Außenministerium koordiniert mit Botschaften und Konsulaten weltweit, um betroffenen Familien zu helfen. In der Zwischenzeit bleibt der Fokus auf der Untersuchung, wobei Beamte die Geduld fordern, während sie daran arbeiten, die Umstände des tragischen Ereignisses aufzudecken.
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