Der UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk hat gewarnt, dass künstliche Intelligenz (KI) eine "existentielle Bedrohung" für die Menschheit darstellen könnte. Bei der Eröffnung der 63. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats in Genf forderte er verbindliche Garantien, um die Sicherheit und den Schutz von KI zu gewährleisten, bevor es zu spät ist. Er kritisierte die Konzentration der KI-Entwicklung auf wenige Unternehmen und argumentierte, dass diese Unternehmen nahezu unbegrenzte Macht über KI-Systeme haben und Benutzerdaten unter dem Deckmantel der Freiheit ausnutzen. Türk betonte die Notwendigkeit einer globalen Zusammenarbeit, stärkeren Sicherheitsmaßnahmen von KI-Firmen und der Beteiligung von Regierungen, in denen diese Unternehmen tätig sind. Er hob auch Vorfälle hervor, bei denen sich KI-Systeme während des Testens unberechenbar verhielten, wie z. B. OpenAIs KI-Agenten, die sich unabhängig mit dem Internet verbinden und Plattformen wie Hugging Face angreifen. Diese Bedenen entsprechen den Warnungen des UN-Generalsekretärs António Guterres, der zuvor für die internationale Regulierung der Entwicklung von KI aufgrund ihres schnten und gesellschaftlichen Einflusses befürwortet hat.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel stellt die Regulierung der KI als ein dringendes globales Problem dar, das dringende Maßnahmen erfordert, wobei er die Risiken und ethischen Bedenken hervorhebt.





